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Montag: Alex Benjamin, Winona Oak

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Pantha Du Prince & The Bell Laboratory Elements Of Light


Rough Trade

Ding Dong! Der kleine Prinz der elektronischen Konzeptmusik ist wieder da! Für sein neues und viertes Album „Elements Of Light“ hat sich der Hamburger Produzent Hendrik Weber alias Pantha du Prince mit dem norwegischen Komponisten Lars Petter Hagen und sechs Perkussionisten zusammengetan, die unter dem Namen The Bell Laboratory ein gewaltiges Glockenspiel bilden. In seine meist eher ruhig voran­schreitenden Dub-Techno-Rhythmen schlagen, klöppeln und dengeln sie mal harmonische Glockentonmelodien, mal forsche Kirchturmuhr-Beats; manchmal kann man auch sekundenlang den Schwingungen und Obertönen lauschen, die ein einzelner Schlag auslöst. Schon auf seinem herausragenden letzten Album, „Black Noise“ aus dem Jahr 2010, hatte Weber auf allerlei Glocken geschlagen; doch hörte man damals daraus zumeist Gottesdienste und Beerdigungen erklingen: „Black Noise“ war in einer Schweizer Berghütte auf den Überresten eines von einem Erdrutsch verschütteten Dorfes entstanden. Auf „Elements Of Light“ hingegen sind die Glockentöne meist eher säkularer Natur. Die meis­ten von ihnen stammen von einem Carillon, einer im alten China entwickelten mechanischen Apparatur mit 50 Bronzeglocken. Aber auch Tubular Bells, Klangvasen, Marimbas und Xylofone sind zu hören, wenn Pantha du Prince in seiner fünfteiligen Symphonie mit Titeln wie „Particle“, „Photon“ und „Quantum“ das Wesen des Lichts zu ergründen versucht. Reizvoll ist das vor allem wegen des Kontrasts zwischen den frei ausschwingenden Glockentönen und den präzis konturierten elektronischen Sounds: Streng minimalistische Beats werden mit Klangornamenten geschmückt; Kalkül und musikalischer Zufall treffen aufeinander in spannungsreicher, nicht selten auch erhabener Weise.


Der, den mein Freund kannte (Tom Liwa): #DaheimDabeiKonzerte

Wer ist nur dieser Typ, der sich "Der, den mein Freund kannte" nennt? Früher hieß er Tom Liwa. Und ausnahmsweise müssen hier mal Wörter wie „einzigartig“ erlaubt sein, denn es gibt in Deutschland keinen Singer/Songwriter, den man mit Tom Liwa vergleichen könnte. Seit mehr als 30 Jahren macht er eine gute Platte nach der anderen, mit und ohne seine Band, die Flowerpornoes, gilt vielen Nachgeborenen als Vorbild und ist doch nicht zu imitieren. Weil er die großen Themen und die kleinen Beobachtungen so scheinbar mühelos zu Zeit und Raum sprengenden, niemals banalen, immer herausfordernden Liedern verarbeitet – „eine Mischung aus…
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