Popol Vuh Vol. 2: „Acoustic & Ambient Spheres“



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„Zu früh verstorben“ gilt für fast jeden, aber als der Münchener Florian Fricke 2001 mit 57 Jahren verstarb, stand die weltweite Anerkennung seiner Krautrock- und New-Age-Band erst bevor. Alben wie „Seligpreisung“, „Cœur de Verre“, „Agape–Agape“ und „Cobra Verde“ sind atemberaubend meditativ, sofern sich diese Attribuierungen nicht widersprechen, und ermöglichen hinreißendes Gedankenkino.

Frickes Musik ist, gerade mit Blick auf die Werner-Herzog- Soundtracks, nicht immer deckungsgleich mit den Bildern; er hatte wohl eigene im Sinn. In „Cobra Verde“ wütet Klaus Kinski über ein Sklavenheer. Fricke schenkt dem Menschenhasser stolze, unverdiente Chöre, darunter Titel wie: „Hab Mut, bis dass die Nacht mit Ruh’ und Stille kommt.“ (BMG)


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