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Simple Minds Walk Between Worlds


Nachdem die Schotten 2016 ihre Hits noch einmal in akustischem Gewand feilboten, wird nun die Rückkehr zu den Wurzeln verkündet. Tatsächlich erinnern die ersten Takte von „The Signal And The Noise“ (mehr als alles andere in den letzten 36 Jahren) an das wunderbar gespenstische „Sons And Fascination“.

Setzt aber Jim Kerrs Stimme ein, registriert man nur noch den hohen Verwandtschaftsgrad zum Bombastbrocken „Sparkle In The Rain“. Fast unfreiwillig komisch wirkt sein bedeutungs-schwangerer Gesang im Kernstück „Barrowland Star“, während die Gitarren regelrecht Schmerzen bereiten. Ein bis obenhin zugestopfter Gemischtwarenladen, in dem man nichts kaufen möchte.  (BMG Rights)


Die 100 besten Sänger aller Zeiten: Little Richard

Die 100 beste Sänger aller Zeiten, Platz 12: Little Richard „Als ich zum ersten Mal ‚Long Tall Sally‘ hörte, stand mir der Mund offen“, schwärmte John Lennon. „Ich wollte Elvis ja nicht untreu werden, aber das hier war einfach so viel besser.“ In seiner frühen Jugend schmetterte Richard Penniman Gospel-Songs in der Kirche von Macon/Georgia, und dieses fiebrige Fundament übertrug er auf den Rock’n’Roll. In Songs wie „Lucille“ und „Tutti-Frutti“ klang er wie ein Prediger, der mit dem Teufel ringt. Als er 1956 „I’m gonna rip it up/ I’m gonna shake it up“ heulte, ging es nicht nur ums Wochenende…
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