Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung

Snail Mail Lush


Matador/Beggars

Das hier ist die erste Band von Lindsey Jordan alias Snail Mail. Es sind ihre ersten Songs, ihre ersten Aufnahmen, und man kann all das hören. Nicht dass „Lush“ unprofes­sionell klingt – das verhindern die musikalischen Fachkräfte.

Man hört es in der wundervoll unverstellten Direktheit, mit der die Sängerin/Gitarristin aus Baltimore von altersgemäßen Themen singt und ihren US-Indie-Pop spielt, weniger stilbewusst und nassforsch als ­etwa Mo Kinney, dafür mit einer jugendlichen Naivität und jeder Menge Dur-­Septakkorden. Man hört aber auch etwas anderes, nämlich ­eine sehr talentierte Songschreiberin, deren Songs berühren und eine Reife ausstrahlen, die eigentlich erst mit den Jahren kommt.

All das wird hier schön ausgebreitet als stimmiges, betont homogenes Repertoire.

Kooperation

Hasen, Hits und Hühner-Erzeugnisse: 10 Pop-Ostereier

Die folgende Liste legt erstaunliche Erkenntnisse ins Osterkörbchen. Denn wenn das fünfte Stück Rübli-Torte bereits an seiner Wiederauferstehung arbeitet (wegen: speiübli) und man zur gastralen Ablenkung schon darüber sinniert, warum der Osterhase in der Öffentlichkeit denn immer noch diese unförmigen Latzhosen anstatt der logischen Karottenjeans trägt, dann ist es an der Zeit für ein paar popmusikalische Überraschungseier: 1. Pilzkopf mit Eierkopf-Lyrics Paul McCartney hatte die Melodie zu „Yesterday“ zunächst mit Dummy-Lyrics ausgestattet, unter dem Arbeitstitel „Scrambled Eggs“; und auch der „egg man“ (jetzt bloß nicht an die gehörgangparasitäre Nummer von Klaus & Klaus denken...klingelingeling!) findet im Beatles-Klassiker „I Am The…
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