Snail Mail Lush

Matador/Beggars

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Das hier ist die erste Band von Lindsey Jordan alias Snail Mail. Es sind ihre ersten Songs, ihre ersten Aufnahmen, und man kann all das hören. Nicht dass „Lush“ unprofes­sionell klingt – das verhindern die musikalischen Fachkräfte.

Man hört es in der wundervoll unverstellten Direktheit, mit der die Sängerin/Gitarristin aus Baltimore von altersgemäßen Themen singt und ihren US-Indie-Pop spielt, weniger stilbewusst und nassforsch als ­etwa Mo Kinney, dafür mit einer jugendlichen Naivität und jeder Menge Dur-­Septakkorden. Man hört aber auch etwas anderes, nämlich ­eine sehr talentierte Songschreiberin, deren Songs berühren und eine Reife ausstrahlen, die eigentlich erst mit den Jahren kommt.

https://www.youtube.com/watch?v=-d91Qn8QUks

All das wird hier schön ausgebreitet als stimmiges, betont homogenes Repertoire.

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12. Tomorrow Morning (2010) ★★★ Endlich erfasst ihn, den Trauerkloß, den an den eigenen Gefühlen verzweifelnden Waldschrat, doch noch etwas Glück. „Tomorrow Morning“ ist die kolibrileichte Platte, von der niemand angenommen hätte, dass sie jemals von den Eels kommen würde. Der Abschluss einer Trilogie über Himmel und Hölle der Liebe (mit den Vorgängern „Hombre Lobo“, 2009, „End Times“, 2010) schwebt mit „Spectacular Girl“ über den Wolken, labt sich an grausam redundanten Computersound-Experimenten („Baby Loves Me“) und überrascht mit sorgsam kompilierten Synthie-Beats, die an den Electro-Folk von Beck erinnern. Everett vielleicht sogar entspannt: „I Like The Way This Is Going“. Jetzt…
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