Sugarcubes „The Box“


Zwei Jahrzehnte danach wirken die absichtsvollen Ausbrüche der Björk Gudmundsdottir ebenso wunder- und gewaltsam wie damals. Die Box versammelt auf sechs CDs alle Singles der Sugarcubes von 1987 bis 1989, und man darf sagen, dass diese isländischen Knallbonbons nichts von ihrem ungelenken Zauber verloren haben. Natürlich war die Band von britischem Gitarren-Pop und Post-Punk inspiriert, doch der Brüllfrosch Björk ergänzte stammelnd und mit kehligem Zungenschlag die nordisch-hysterische Note. Wer das Glück hatte, die Sugarcubes während ihrer kurzen Karriere zu erleben, wird Björks Wende zum tutigen Gesamtkunstwerk bedauern. Am Anfang hatte ihre schratige Sinnlichkeit den Schwung und den Charme eines überbegabten, hyperaktiven Kindes.(One Little Indian)


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Song des Tages: Screamin' Jay Hawkins - „I Put A Spell On You“

Crazy as hell - aber höllisch erfolgreich. Denn Jalacy "Screamin' Jay" Hawkins sicherte sich bereits 1956 mit seinem Horror-Heuler „I Put A Spell On You“ auf ewig eine stattliche Rente. Heute existieren Hunderte Coverversionen dieser Kannibalen-Hymne, ob von Nina Simone, Alan Price oder Creedence Clearwater Revival. Aber keine kann dem Original des Witchdoctors Nr. 1 das Wasser reichen. https://www.youtube.com/watch?v=PwXai-sgM-s https://www.youtube.com/watch?v=ua2k52n_Bvw https://www.youtube.com/watch?v=3TrSMaOZm3Y
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