Tedeschi Trucks Band

„Future Soul“

Fantasy/Concord/Universal (VÖ: 20.3.)

Ein bisschen Utopie aus der Zeitmaschine.

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Nach erschöpfender Vierfach-Konzeptkunst und ambitioniertem Coverprojekt samt Legende darf man sich mal wieder einfach so ein Album wie „Future Soul“ gönnen: 11 Songs in gut 40 Minuten. Tedeschi Trucks ist wohl die einzige „Jam-Band“, die im Studio aufs Jammen verzichten kann, weil sie ganz ihren Songs vertraut: Dem leichtfüßig treibenden „I Got You“, mit diesem Stimme-Gitarre-Twin und einem in Allmans-Manier davonfliegenden Trucks. Der sanften Brise „Who Am I“.

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Dem Shuffle „Devil Be Gone“, ihrem ersten überhaupt, bemerkenswert für eine Band, die gleich fürs Debüt einen Blues-Grammy bekam. Die angezerrten Riffs des übertourigen Titelstücks klingen wie ein Zeitmaschinenstopp circa 1971. Das Cover ist eher unfreiwillig lustig, und futuristisch ist hier auch sonst nichts. Oder vielleicht doch? Zwölf Menschen, die in einem Raum selbst geschriebene Musik machen, dürften ja bald utopisch anmuten.