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The Cranberries In The End


BMG


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Etwas mehr als ein Jahr nach dem Tod von Sängerin Dolores O’Riordan veröffentlichen die Cranberries ihr letztes Album, einen Abschied. Bereits Mitte 2017 hatten die Iren begonnen, Material für ein neues Album zu sammeln, das in Form von Demos festgehalten wurde. Offenbar waren die Gesangsaufnahmen so, dass man sie nun mit ein bisschen technischer Hilfe für „In The End“ verwenden konnte.

Man spürt das Rohe und Unfertige in O’Riordans Aufnahmen, die Band spielt dazu jedenfalls, so meint man es zu hören, fast andächtig, mit einer gewissen Zurückhaltung. Die zugrunde liegende Trauer ist die Aura dieses emotional konzisen Albums, das Langzeitproduzent Stephen Street kraftvoll, aber warm in Szene setzt – es wird viel akustische Gitarre gespielt.

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„In The End“ ist auch deshalb eine Hommage der Band auf ihre Vorfrau, weil die hier angestammten Standards nun ein Erinnerungsleuchten bekommen: der „Zombie“-artige Laut-leise-Stampfer „Wake Me When It’s Over“, das mit Eighties-Wave- Gitarren gefärbte „All Over Now“, der summende Akustik-Folk-Pop „A Place I Know“. (BMG)


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