Spezial-Abo
Highlight: Die besten Songs aller Zeiten: „Light My Fire“ von The Doors

The Doors Waiting For The Sun – 50th Anniversary Deluxe Edition


In wenigen Jahren haben die Doors ­eine komplette Karriere durchgemacht, mit Aufstieg, Fall und Tod, und deshalb gibt es in den Jahren mit 7 bis 1 hinten ständig irgendein Jubiläum zu feiern. Nun sind es 50 Jahre „Waiting For The Sun“. Das dritte Album, das einzige Nummer-eins-Album (eigentlich einer der größten Skandale), das mit sehr viel Liebe: Mit „Hello, I Love You“ und „Love Street“ geht es sonniger los als jedes andere Doors-Werk, bei „Not To Touch The Earth“ ist der Frieden dann freilich schon vorbei.

null[/amazon]Hier „Waiting For The Sun“ kaufen

Produzent/Toningenieur Bruce Botnick hat die Originalaufnahmen neu gemastert, die Tiefe ergibt sich trotzdem eher aus dem, was Jim Morrison zu den leichteren Melodien hinzugefügt hat – und das gilt auch fürs Zusatzmaterial. Es ist angesichts der Masse an Doors-Compilations ja kaum zu glauben, aber im Archiv entdeckte Botnick noch ein paar Rough Mixes, die bisher nicht veröffentlicht worden waren.

Neun davon sind nun auf der Deluxe-Edition zu finden, dazu gibt es noch fünf Stücke vom Konzert in Kopenhagen 1968, bei dem vor allem „Five To One“ zum Fanal gerät –und dieser eine Satz hängen bleibt, der Morrisons Ansatz, alles zu geben, zusammenfasst: „No eternal reward will forgive us now for wasting the dawn.“ (Warner)


ÄHNLICHE KRITIKEN

The Doors :: Strange Days

Neue Mono- und Stereo-Versionen in einer Edition zum 50. Jubiläum

The Doors :: The Doors

Die „50th Anniversary Deluxe Edition“ des berühmten Debüt­albums mit Live-Aufnahmen, Mono-Mix und Vinylbeigabe


ÄHNLICHE ARTIKEL

Jim Morrison: Der mysteriöse Tod des Doors-Sängers

Um kaum einen Tod eines Musikers ranken sich so viele Legenden wie um den von Jim Morrison. ROLLING STONE blickt auf den Juli 1971 in Paris zurück.

The-Doors-Drummer John Densmore: „Es hat mich Jahre gekostet Jim zu vergeben“

Drummer John Densmore sprach über seine Zeit bei den Doors und sein Verhältnis zu Jim Morrison

Die besten Songs aller Zeiten: „Light My Fire“ von The Doors

Der größte Hit der Doors war kein Zufallsprodukt und erfüllte Jim Morrisons Plan, die Band raketengleich zum Riesenerfolg zu führen.


Jim Morrison: Der mysteriöse Tod des Doors-Sängers

Los Angeles, 1971. Nach sechs LPs in sechs Jahren und zahlreichen Konzerten ist Jim Morrison einer der größten Rockstars der Welt. Beinahe wie Gläubige in der Kirche liegen ihm die Fans zu Füßen. Gut ging es ihm deswegen nicht, ganz im Gegenteil. Ein Zwiespalt, der prägend für Morrisons Leben war. Der Ruhm belastete den charismatischen Sänger. John Densmore, der Schlagzeuger der Doors, berichtete einst von einer Jam-Session, bei der Jim Morrison davon sang, dass die Dinge nicht an ihrem Platz waren – kryptisch und doch bezeichnend. Gleichzeitig versprühte er diese Kreativität und Lebendigkeit. Für Densmore war es offensichtlich, dass Morrison…
Weiterlesen
Zur Startseite