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R.I.P. Anita Lane: Post-Punk-Musikerin (The Bad Seeds) ist gestorben


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Die australische Singer-Songwriterin Anita Louise Lane ist verstorben. Lane, die 1959 geboren wurde, war kurzzeitig Mitglied von The Bad Seeds mit Nick Cave und Mick Harvey und hatte mit beiden ehemaligen Bandmitgliedern zusammengearbeitet. Später hat sie auch zwei Soloalben veröffentlicht, „Dirty Pearl“ (1993) und „Sex O’Clock“ (2001).

80er-Post-Punk: Anita, Nick Cave und „Birthday Party“

Anita entsprang der Melbourner Post-Punk-Szene. Bekannt für ihren eigenwilligen Geist und ihre künstlerische Brillanz, beteiligte sie sich bald an der frühen „Birthday Party“: Anita lernte 1977 Nick Cave kennen, die beiden begannen eine Beziehung. Cave war zu diesem Zeitpunkt Mitglied der New-Wave-Gruppe The Boys Next Door, mit Mick Harvey an der Gitarre, Phill Calvert am Schlagzeug und Tracy Pew an der Bassgitarre. Im Dezember 1978 stieß Rowland S. Howard an der Leadgitarre dazu. Im Februar 1980 wurden The Boys Next Door in The Birthday Party umbenannt und Lane und Cave zogen mit der Gruppe nach London um.

Gemeinsam schrieben sie den Text für „A Dead Song“, der auf ihrem Debütalbum „Prayers on Fire“ (April 1981) erschien. Für ihr zweites Album, „Junkyard“ (Mai 1982), schrieben Lane und Cave zwei Stücke, „Dead Joe“ und „Kiss Me Black“. Die Gruppe zog im August 1982 nach West-Berlin um, bevor sie sich im Juni des folgenden Jahres auflöste.

Anita Lane: R&B, Soul und Disco

Musikalisch wurde sie auch für ihre lasziv-sinnlichen Pop-Meisterwerke gefeiert. Ihr treibender Groove setzte sich aus Rhythm’n’Blues-, Soul- und Seventies-Elementen, wie dem typischen Disco-Klang, zusammen.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de +++


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