Robbie Williams bei „Wetten, dass ..?“: Das Trikot der Deutschen WM-Teams blieb ihm erspart


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Musikalisch wurde einiges aufgefahren bei „Wetten Dass ..?“ am letzten Samstag (19. November). Neben Herbert Grönemeyers neuer Single gab es auch Klassiker wie „Angels“ zu hören, das Robbie Williams (48) als Zugabe seiner Live-Einlage spielte. Rund 3000 Zuschauer waren in der Messehalle Friedrichshafen live dabei.

Erstaunlich wie laut und textsicher das Publikum am Bodensee mitsingen konnte. Aus tausenden Handy-Lichtern formierte sich zudem eine festliche „Spontan“-Illumination. Wie in einem überdimensionalen Karaoke-Salon lief hinter der Interview-Couch auf einem Leinwand-großen Teleprompter der Song-Text. Die Buchstaben schön groß und breit; für Strophen wie „So when I’m lying in my bed / Thoughts running through my head / And I feel the love is dead / I’m loving angels instead!”

Ein kleines Buchstaben-Problem hatte wiederum Quoten-King Thomas Gottschalk, der Namen von Fußballnationalspielerin Giulia Gwinn (23) mehrfach falsch ansagte. Die von ihm „Giuliana“ genannte ließ den Micro-Fauxpas an sich abtropfen. Die Regie versorgte „Thommy“ dann mit einem Mega-Spickzettel, etwas flächiger als die üblichen Moderatoren-Kärtchen. Vorort-Reporter erspähten darauf „Giulia“ in fetten Lettern.

Ex-Take-That-Vorsinger Robbie Williams kam übrigens um einen Wetteinsatz drum herum, der ihm in der britischen „Tabloid“-Presse sicherlich beinharte Headlines beschert hätte. Gottschalk und Co-Moderatorin Michelle Hunziker (45) hatte von dem Manchester City-Fan einen hohen ideellen Tribut gefordert: Er sollte im Trikot des deutschen National-Teams posieren. Ausgerechnet bei der Vorzeige-TV-Show der „Krauts“.

Während besagter Wette – ein Kandidat konnte Brett-Spiele am Klang des Ausschüttens erkennen – wurde das Shirt nach Beobachtungen eines Reporters bereits an der Interview-Couch drapiert.

Doch Williams gewann die Wette und konnte aufatmen. Das wäre dann doch an Spaß zuviel gewesen, das Laibchen „einfach so“ überzustreifen.

Eine  ZDF-Mitarbeiterin holte das Jersey schließlich ab und wusste nicht so recht, wohin mit dem guten Stück. Ein Bühnenarbeiter entfernte es schließlich aus dem Blickfeld der neugierigen Medien-„Kiebitze“.

Noch einmal rückte Robbie Williams in den Fokus. Eher unfreiwillig, denn Schauspieler und „Stromberg“-Fiesling Christoph Maria Herbst haute noch einen raus. Als Williams über seine eigenwillige Frise plauderte und Haarpulver für den besseren Halt erwähnte, kam ein nassforscher Herbst-Seitenhieb: „Lieber Puder in die Haare als durch die Nase ziehen.“

Ein perplexer Blick war die Folge. Kannte Herbst möglicherweise nicht alle üblen Details von Williams Drogensucht, die er auch zum Oberthema einer seiner letzten Songs machte? Für den Moment schien der Mancunian by Heart ob des Tiefschlags doch etwas angeknockt.