Highlight: 9 Fakten über Billie Eilish – was Sie über den 17-jährigen Newcomer wissen müssen

ROLLING STONE im April 2019 – Titelthema: Johnny Cash + die 50 besten Country-Alben

Die Inhalte der April-Ausgabe

Mark Hollis: Ein leiser Abschied
Mit Talk Talk wurde er vom Sythie-­Pop-Star zum Kritikerliebling. Nachruf auf ein verstummtes Genie
Von Robert Rotifer

Billie Eilish: Teenager der Saison
Sie ist 17 und hat mehr Follower als Donald Trump – wie Billie Eilishs Depri-Pop gerade die Welt erobert
Von Juliane Liebert

Kooperation

Country-Special
Die Geschichte von Johnny Cashs Knast-Konzerten, ein Besuch bei Brandi Carlile im amerikanischen Hinterwald – und 50 Country-Alben, die wir lieben
Von Arne Willander, Marissa R. Moss und anderen

Ryan Adams: Wollen wir ihn noch hören?
Das neue Album des Songwriters wird wegen seiner mutmaßlichen Übergriffe auf Frauen nicht veröffentlicht. Ein Pro und Contra
Von Birgit Fuß und Alena Struzh

Nirvana: Der Sprung in den Mainstream
Vor 25 Jahren starb Kurt Cobain. Ein exklusiver Vorabdruck aus den Erinnerungen des Nirvana-Managers
Von Danny Goldberg

Lawrence Ferlinghetti: Ein lebendes Fossil
Der bahnbrechende Beat-Dichter wird 100 Jahre alt und veröffentlich einen neuen, autobiografischen Roman
Von Frank Schäfer

The Mix

Jenny Lewis
Nach einem schlimmen Verlust kehrt die Indie-Ikone mit einem starken Album zurück
Von Jonah Weiner

Q&A Dido
Die Britin über Erfolg, Pop und ihre erste Platte seit sechs Jahren
Von Sassan Niasseri

Loyle Carner
Großbritanniens elegantester Rapper gibt dem bürgerlichen HipHop eine Stimme
Von Naomi Webster-Grundl

History: Ben Folds Five
Vor 20 Jahren veröffent­licht: das Piano-Rock-Meisterwerk „The Unauthorized Biography Of Reinhold Messner“
Von Birgit Fuß

Robert Zemeckis
Der US-Regisseur bleibt auch mit „Willkommen in Marwen“ ein großer technischer Innovator
Von Patrick Heidmann

PLUS
Jade Bird, Steve Earle, Keith Flint, Weyes Blood, Lucy Rose, Sophie Passmann und andere

Reviews

Musik

Neues von Andrew Bird und 97 weitere Rezensionen

RS-Guide: Sonic Youth
Sassan Niasseri über die wichtigsten Alben der Noise-Rock-Pioniere

Film & Literatur

„Beach Bum“ und 17 weitere Rezensionen

Im Heft – CD New Noises: „There You Are“

1. Robert Forster „Inferno (Brisbane In Summer)“
Dreieinhalb Jahre mussten wir auf ein neues Album des besten australischen Songschreibers warten. Auf dem in Berlin aufgenommenen „Inferno“ präsentiert sich Forster auf der Höhe seiner Kunst. „Inferno (Brisbane In Summer)“ ist so vital und süffisant wie alte Go‑Betweens-Großtaten.

2. Jade Bird „Lottery“
Das Debütalbum der aus dem britischen Hexham stammenden Sängerin und Songschreiberin verbindet Witz, Intelligenz und prächtige Melodien zwischen Country, Pop und Folk.

3. Bill Pritchard „Forever“
Pritchards Spätwerk ist das eines Musikers, der keine jugendlichen Posen und Studio­sperenzchen mehr nötig hat. Seine Lieder klingen immer reifer, wärmer, empathischer, melancholischer. Ein Richard Ford des Songwriting.

4. Durand Jones & The Indications „Morning In America“
Die neue US-Soul-Hoffnung führt uns zurück in die späten Sechziger und frühen Siebziger, verbindet politisches Bewusstsein mit universellen Bot­schaften: Nur die Liebe kann uns noch retten!

5. Stella Donnelly „Old Man“
Feminismus und Sophisti-Pop: Dass das eine perfekte Kombination ist, beweist die Australierin auf ihrem famosen Debütalbum. Donnellys Warnungen an Männer einer hoffentlich aussterbenden Art sind unwiderstehlich.

6. Robert Ellis „There You Are“
Als wäre Ben Folds in einen Zaubertopf voll 70er-Jahre-Soft-Rock-Harmonien gefallen: Dieser Song von Ellis’ neuem Album „Texas Piano Man“ ist ein überschäumendes Meisterstück, das sich auch mal ein gar nicht ironisches E-Gitarrensolo traut.

7. Dido „Friends“
Sechs Jahre liegt das letzte Album der britischen Sängerin zurück. Auch auf dem neuen, „Still On My Mind“, gelingen ihr wieder zarte, elegische Elektro-Pop-Hymnen.


Zum Tod von Mark Hollis: Der Mann, der keine Vorbilder brauchte

Ein dünner Mann mit langem Mittelscheitel, die strähnigen Haare fallen über das Gesicht, rechts und links abstehende Ohren, die Augen hinter einer dunklen Nickelbrille. Mark Hollis war kein Popstar, er war das Gegenteil eines Popstars. Ein scheuer Künstler, der sich den Zwängen und Anforderungen der Musikindustrie verweigerte, der auf dem Höhepunkt seines Erfolgs alles aufgab, oder besser: mit einer beispiellosen Konsequenz das tat, worauf er mit seiner Band hingesteuert war, am Ende alleine mit seinem Produzenten und einer Musik des Verschwindens. Nun ist Mark Hollis gestorben. Seine Band hieß Talk Talk, nach einem Song, den der Musiker aus London früh…
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