Highlight: The Rolling Stones: Making of „Let It Bleed“

Ronnie Wood über Casting-Shows: „Ich bin erstaunt, dass nicht mehr Leute Selbstmord begehen“

Ronnie Wood hat beim Cheltenham Literatur Festival über den Druck gesprochen, der in Casting-Shows auf die oftmals jungen Teilnehmer ausgeübt wird – und zeigt sich davon überrascht, dass die Künstler damit anscheinend gut umgehen können. „Ich bin erstaunt, dass nicht mehr Leute Selbstmord begehen“, sagte der 68-Jährige, wie „NME“ berichtet.

„Neben der Tatsache, dass man vor einer Jury spielt, treten die Künstler ja auch vor einem Millionen-Publikum auf. Wenn sie nicht in die nächste Runde kommen, ist das schlecht für ihr Ego und wenn sie einen Fehler machen, wird der ja noch mehr aufgebauscht“, fasste Wood seine Erkenntnisse über die TV-Formate zusammen. Der Musiker weiß allerdings, wovon er spricht: Er spielte in der letzten Staffel der britischen Ausgabe von X Factor einen Song mit One Direction.

Bald könnte ein neues Stones-Album erscheinen

Ronnie Wood könnte bald eher damit beschäftigt sein, ein neues Album zu promoten – auch wenn es (wie gewohnt) eher Keith Richards ist, der anstehende Platten der Band ankündigt. Es wird das 25. Studioalbum der Stones sein und könnte 2016 aufgenommen werden. Für das gleiche Jahr sind außerdem zum ersten Mal Auftritte in Kuba geplant.

Sehen Sie hier Ronnie Wood und One Direction beim Finale von X Factor


The Rolling Stones: Making of „Let It Bleed“

Zwei ihrer größten Alben – "Beggar’s Banquet" und "Let It Bleed" – spiegeln eine Phase ihrer Karriere wieder, die von Konfusion, aber auch kreativem Aufbruch bestimmt war. Die Stones nahmen beide Alben zwischen 1968 und 1969 auf, verloren in dieser Zeit einen Gitarristen (Brian Jones), engagierten einen neuen (Mick Taylor), filmten den "Rolling Stones Rock And Roll Circus", tourten in den USA und gaben außergewöhnliche Konzerte in London (Hyde Park) und außerhalb von San Francisco (Altamont). Und sie waren damit beschäftigt, die sich überschlagenden Ereignisse der 60er Jahre selbst zu verarbeiten. Insofern konnte es nicht überraschen, dass "Let It Bleed"…
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