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„Secret Headliner“, Rekorde und Good Vibrations: Der Samstag beim Hurricane Festival 2018

Rekordverdächtig

Den größten Circle Pit des Wochenendes haben Frank Carter & The Rattlesnakes angezettelt. Sowieso wurden die Zuschauer, die gegen halb 4 wieder fit genug für das Festivalgelände waren, reichlich von dem britischen Sänger gefordert – gleich zu Beginn kletterte der in den Pit, um sein Punkrock-Workout zu starten. Crowdsurfing kann ja jeder, Crowdstanding dagegen muss man sich erst mal trauen:

Entsprechend sportlich dann auch der Circle Pit, der zum Dauerlauf durch die vorderen zwei Wellenbrecherzonen geriet – so wird man wach!

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@frankcarter23 @andtherattlesnakes #hurricane2018

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Secret Headliner

Kurz vor 20 Uhr: Pilgerströme ziehen zum Festivalausgang aufs Campinggelände. Da muss doch was los sein! Nach kurzer Betrachtung der schwarz-rot-goldenen Plastikblumenträger ist natürlich klar, was heute noch ansteht. Ein paar zerrissene Gestalten schauen während der Shows besorgt auf ihre Smartphones und sind vielleicht auch froh, das Elend, das sich den anderen da draußen gerade bietet, nicht mitansehen zu müssen. Während sich Deutschland von Schweden den Hintern versohlen lässt, liefern Dendemann und Biffy Clyro vor reduzierter Mannschaft erstklassige Sets – Pech gehabt, ihr zwölften Männer! Aber immerhin dann doch ein bisschen Glück im Spiel: Mit einem 2:1 kann man jetzt noch unbeschwerter weiterfeiern.

Flechtzopf-Revival

Wir bibbern inzwischen bei 13 °C: Die Sonne hat heute entschieden, im Bett zu bleiben und stattdessen seinen hässlichen Cousin Nieselregen vorzuschicken: Bei Prinz Pi kommt dann noch ein fetter Platzregen hinzu. Na und, Tüll-Tutus und nackte Beine gibt es trotzdem zu sehen. Beglitzerte Wangen haben die inzwischen abgedroschenen Blumenkränze abgelöst – großzügig werden fürs Wir-Gefühl auch fremde Leute damit eingestäubt, das hebt die Laune. Trotzdem sind Flechtfrisuren hier aber gerade das Nonplusultra – und wer hat’s vorgemacht?

Flechtzopf-Revivalist Romano beim Hurricane 2018

Trommelfell-Massage

The Prodigy muss knallen! Ganz vorn wummert der Bass sogar so stark, dass sich die Ohrstöpsel aus dem Gehörgang hinaus vibrieren möchten. Während des anderthalbstündigen Set vertanzen Fußballfans noch die letzten Anspannungen, andere kramen aus ihrem Kopf die längst verschütt gegangenen Neunziger-Jahre-Techno-Moves hervor. Danach geht’s eigentlich nur noch darum, wer die bessere Aftershow-Party liefert: Vergleichsweise soft groovt es sich zu Justice und dem Sesamstraßen-Alphabet-Song „D.A.N.C.E.“ jetzt nur noch zurück ins Zelt.

Weitere Bilder vom Samstag beim Hurricane Festival 2018:

 

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