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Ser Davos: „Game of Thrones“-Star besucht jugendlichen Flüchtling in Stuttgart

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Ser Davos: „Game of Thrones“-Star besucht jugendlichen Flüchtling in Stuttgart

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Es dürfte ein besonderer Tag in dem Leben des 16-jährigen Hussam Alheraky aus Syrien gewesen sein, als der „Game of Thrones“-Schauspieler Liam Cunningham vor ihm stand.

„Oh mein Gott, was machen Sie hier?“, sagt der Heimatvertriebene, als der TV-Star und er sich in die Arme fallen. „Ich war sehr froh, wirklich sehr froh“, sagte Alheraky über den Überraschungsbesuch am gestrigen Dienstag. „Es war, als würde ich meinen Vater treffen.“

Es ist nicht das erste Mal, dass die Zwei sich treffen. Der irische Schauspieler Liam Cunningham, besser bekannt als ehrenwerter Ritter Ser Davos Seewert aus der HBO-Serie „Game of Thrones“, und der Jugendliche haben sich bereits vor einem Monat kennengelernt, als Cunningham nach Jordanien reiste. Der politisch engagierte Serienstar war Anfang September im Auftrag der Wohltätigkeitsorganisation World Vision dorthin gereist, um auf die Lebensumstände von Heimatvertriebenen aufmerksam zu machen. Seine Kolleginnen Lena Headey (alias Cersei Lennister) und Maisie Williams (Arya Stark) begleiteten Cunningham zu Beginn des Jahres auf seiner Reise in ein Flüchtlingslager in Griechenland.

Der 16-jährige Hussam Alheraky floh aus seiner Heimat Syrien, nachdem das Schulgebäude von Bomben getroffen wurde. Er schrieb da gerade eine seiner Abschlussprüfungen. „Viele Schüler und Freunde von mir sind tot“, berichtet Alheraky der NGO World Visions.

Cunningham zeigte sich tief beeindruckt von dem Schüler. „Er lässt sich nicht unterkriegen“, erzählt der Schauspieler. „Man merkt binnen 30 Sekunden, dass dieser Junge eine Zukunft hat“, sagt er über seinen neuen „Flüchtlings-Freund“ in einem Video von World Visions. Die Schrecken, die Alheraky gesehen habe, hätten ihn bloß stärker gemacht, sagt Cunningham. Der Jugendliche, der inzwischen in Stuttgart lebt, bringt sich selbst Deutsch mithilfe von Handy und Büchern bei. In dem Video lobt Cunningham zudem die deutsche Flüchtlingspolitik und das „große Herz der Deutschen“, die Menschen in Not helfen.

 

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