Sexuelle Übergriffe: Nothing But Thieves weisen Vorwürfe zurück

Sexuelle Übergriffe: Nothing But Thieves weisen Vorwürfe zurück

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Nachdem in den letzten Wochen halb Hollywood erschüttert wurde, weil immer neue Missbrauchs- und Belästigungsvorwürfe ans Licht kamen und noch kommen, halten jetzt weitere Anschuldigungen in die Musikwelt Einzug: Den Mitgliedern der britischen Rockband Nothing But Thieves werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen; die Vorwürfe verbreiteten sich wohl übers Internet. Welcher Art die Vorwürfe sind, konnte bisher nicht ermittelt werden, anscheinend haben der oder die Verfasser ihre Posts bereits gelöscht.

Höchster Respekt

Dennoch sehen sich die fünf Beschuldigten dazu gezwungen, ein offizielles Statement dieses explizite Thema betreffend auf ihrem Twitter-Account zu veröffentlichen. Darin beteuern sie, Opfer von sexueller Gewalt absolut für deren Stärke zu bewundern; gleichzeitig würden sie selbst niemals auf die Idee kommen, Taten dieser Art zu begehen. Ihr volles Twitter-Statement liest sich so:

Ohne zu zögern

„Wir wollen damit beginnen, allen Opfern von sexueller Gewalt unsere größte Unterstützung und unseren vollen Respekt für ihren Mut auszusprechen. Die vergangene Woche war eine der schwersten überhaupt in unserer Geschichte. In einem öffentlich zugänglichen Forum fälschlicherweise der sexuellen Übergriffigkeit beschuldigt zu werden und zu sehen, wie Menschen das ohne zu zögern glauben, tut wirklich weh.“

Zum Hassobjekt degradiert

„Es tut uns persönlich weh, uns als Band, unseren Müttern und Vätern, unseren Freundinnen und Freunden, unseren Kollegen, unseren Fans und vor allem verletzt es all jene Opfer, die die Wahrheit erzählen. Es ist schrecklich, zu einem Hassobjekt degradiert zu werden. Uns wurde geraten, keine Äußerungen zu den Anschuldigungen abzugeben und ihnen damit Aufmerksamkeit zu geben, aber das alles ist so wahnsinnig verletzend, dass wir nicht länger stillhalten konnten.“

„100% falsch“

„Wir möchten euch hiermit wissen lassen, dass wir jegliche falschen Anschuldigungen zu 100% zurückweisen. Wir haben höchsten Respekt vor Frauen und würden keine von ihnen jemals in der Art und Weise behandeln, wie es uns vorgeworfen wird. Wir entschuldigen uns von ganzem Herzen bei allen, die diese Vorwürfe erschreckt haben und versichern euch, dass sie absolut erfunden sind.“

Ihre Tour durch das Vereinte Königreich will die 2012 gegründete Rockband in der nächsten Woche wie geplant fortsetzen – die britische Musikzeitschrift „NME“ hat derweil ein von ihr präsentiertes Konzert der Band abgesagt. 

Die ultimativen 20: Hier ist die Oster-Playlist

Es würde vielleicht nicht jeder den Billy-Joel-Song „The Downeaster Alexa“ in einer Oster-Playlist durchgehen lassen. Die Qualifikation der folgenden 20 Titel dürfte allerdings unstrittig sein. 01. Nat King Cole – „Easter Sunday Morning“ 02. UNKLE feat. Thom Yorke – „Rabbit In Your Headlights“ 03. Iron & Wine – „Rabbit Will Run“ 04. Joanna Newsom – „Jackrabbits“ 05. Sufjan Stevens – „Enjoy Your Rabbit“ 06. Animal Collective – „Who Could Win A Rabbit“ 07. Florence + The Machine – „Rabbit Heart (Raise It Up)“ 08. Captain Beefheart & His Magic Band – „A Carrot Is As Close As A Rabbit Gets…
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