Shane MacGowan von den Pogues gibt Haarpflegetipps, die man auch saufen kann


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Die Pogues tauchten in den letzten Jahren immer mal wieder auf, um Konzerte zu spielen. 2006 tourten sie gar und spielten zum ersten Mal seit fünfzehn Jahren gemeinsam mit Shane MacGowan in Amerika. Auch 2008 spielten sie diverse Gigs in den Staaten. Ein Korrespondent der Washington Post schrieb damals in einer Kritik: „Shane MacGowan singt über ‚Streams of Whisky‘, zu denen er aufbrechen , und sieht dabei aus, als wäre er dort schon lange angekommen“ (was dieses Foto unwiderruflich belegt). Tatsächlich scheint es jeden, der über ihn schreibt, zu wundern, dassMacGowanüberhaupt noch lebt. Auch das Magazin „Mojo“, das ihn für die aktuelle Ausgabe getroffen hat, kündigte den Artikel mit den Worten an: „Er lebt noch!“

In der Tat ist es ein kleines Wunder, dass Shane MacGowan sich wackelig aber wacker hält. Vor allem, weil er seinen Lebensstil nicht geändert zu haben scheint. So verrät er im Interview sein Heilmittel gegen Haarausfall: „Schütte dir Guinness über die Haare, sammele es in einem Eimer und trinke es am nächsten Morgen. Das hilft. Ich hab’s getestet.“ Wie man den Würgereiz überwindet, den man mit Haaren im Rachen und dem Geschmack abgestandenen Guinness im Morgengrauen sicherlich haben wird, verrät er indes nicht. Vermutlich muss man sich das hart abtrainieren.

Der Alkohol scheint aber nicht MacGowans einziger Treibstoff zu sein. Im „Mojo“-Interview erklärte er zudem, wie es um den Mariujana-Bestand in Irland aussieht. Sein Fazit: Gut. Denn: „Mariujana wächst hier überall. Die Menschen hier bauen es seit Urzeiten selbst an.“

Aber zurück zum Suff: Hier kann man sich noch einmal das grandiose Video zu „Streams Of Whiskey“ anschauen, stilgerecht aus einem Whiskeyfass performed…