Shootingstar IAMJJ streamt Live-Auftritt aus dem Studio


„Ich will entschiedene Musik machen“, sagt Musiker IAMJJ. „Die Leute sollen sie entweder haben wollen oder sie verbrennen wollen.“ So direkt und fundamental wie seine Meinung ist auch die Musik des 23-Jährigen. Sie handelt von düsteren und zuweilen auch drastischen Momenten des Lebens – wie zum Beispiel das apokalyptische Stück „Bloody Future“ beweist.

Deutsche Fans könnten die Live-Qualitäten des Dänen schonen kennen, trat er doch 2016 auf dem Reeperbahn Festival auf und bewies als Support von Kaleo in Köln und Hamburg im Sommer 2017, dass er ein echtes Talent ist. Bevor am 23. März 2018 sein Debütalbum „Bloody Future“ erscheint, wird IAMJJ am 17. Januar auf dem Eurosonic Festival in den Niederlanden gastieren.

Mini-Konzert im Studio

Außerdem zeigt sich IAMJJ seinen Anhängern am Freitag (24. November) um 18 Uhr mit einer Live-Performance im Studio in Kopenhagen, die auf Facebook gestreamt wird. Mit vier Musikerkollegen spielt er insgesamt fünf Songs. Zusätzlich gibt es einen Interview-Block, in dem IAMJJ Fragen der Fans beantwortet.


Rassismus! „Vom Winde verweht“ nicht mehr im Stream

Plötzlich ist „Gone With The Wind“ vom Digital-Winde verweht: HBO Max hat als Folge der in den USA anhaltenden Anti-Rassismus-Demonstrationen nach dem Mord an dem Afroamerikaner George Floyd reagiert und „Vom Winde verweht“ aus dem Streaming-Angebot genommen. Der von David O. Selznick produzierte Filmklassiker aus dem Jahr 1939 (ausgezeichnet mit acht Oscars und zwei Ehrenoscars) zeige ethnische und rassistische Vorurteile, „die leider in der amerikanischen Gesellschaft gang und gäbe waren“, sagte ein Sprecher von HBO Max am Dienstag (09. Juni). „Vom Winde verweht“: Wie viel Rassismus steckt in der Sklaven-Darstellung? Knackpunkt für die gewiss berechtigte Kritik ist die historisch verklärte…
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