Die Simpsons: Homer und Marge sahen Selbstisolation voraus


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Keiner Fernsehserie wurde so oft nachgesagt, einscheinende Ereignisse vorhergesagt zu haben wie den „Simpsons“. Nach Donald Trumps Präsidentschaft und dem europäischen Pferdefleisch-Skandal von 2013, soll die Show über die schrecklich nette Familie aus Springfield nun erneut ins Schwarze getroffen haben. In der zweiten Episode der 30. Staffel, betitelt „Heartbreak Hotel“, sieht man Marge und Homer erstmals sich selbst isolieren. Dies wäre an und für sich kein Grund zur Aufregung, wäre nicht die Episode vor zwei Jahren bereits ausgestrahlt worden – lange Zeit, bevor sich durch Corona der Begriff „Selbstisolation“ im kollektiven Bewusstsein etabliert hat.

Die Folge beginnt damit, dass Homer und Marge von ihren Kindern dazu ermutigen werden bei einer Reality-TV-Show namens „The Amazing Place“ teilzunehmen. Obwohl sie sich erfolgreich bewerben, scheidet das Paar jedoch bereits in der ersten Runde aus. Aus rechtlichen Gründen müssen die beiden, bis die Show fertig gedreht wird, die nächsten sechs Wochen im sogenannten „Airport Hotel“ verbringen.

Während Homer die Zeit ohne die Kinder und insbesondere das All-You-Can-Eat-Angebot des Hotels schätzt, ist Marge todunglücklich, da sie es nicht schafft über ihre Niederlage bei der Show hinwegzusehen. Was folgt ist ein Szenario, das wohl vielen in der derzeitigen Coronakrise bekannt sein wird. Denn je mehr Zeit vergeht, desto mehr beginnen Homer und Marge sich gegenseitig in den Wahnsinn zu treiben.