Spandau Ballett werden ins All geschossen

Business-Zampano Sir Richard Branson, Chef der Virgin-Gruppe, hat mit seiner Firma Virgin Galactic Spandau Ballett verpflichtet, als erste Band im All zu spielen. Fünf Minuten sollen Hadley & Co. haben, um einen ihrer Hits zu performen.

Muse dürfte diese Nachricht nicht freuen, erzählten sie doch dem Autor dieser Zeilen vor einigen Wochen im Interview, dass sie gerne die erste Band im All werden würden. Wo man bei ihnen doch eh schon immer von „Space Rock“ spräche. Nun scheint es jedoch eher zu sein, dass nicht der Space-Rock das erste Genre im All wird, sondern der schon nicht mehr ganz so frische New-Romantic-Sound der Herren von Spandau Ballett. Das meldet zumindest die britische Tageszeitung Daily Mail. Die Band um Sänger Tom Hanley und die Gebrüder Kemp, die sich 2009 für das Album „Once More“ samt Tour wieder zusammengefunden hatte, soll fünf Minuten Spielzeit bekommen, um wahlweise „I’ll Fly For You“, „Gold“ oder „True“ zu spielen. Da der Flug in dem von Bransons Team konzipierten Raumschiff allerdings nur für zwei Piloten und sechs Fluggäste Platz bietet, werden die Kameras automatisch bedient werden.

Der Flug soll angeblich innerhalb der kommenden 18 Monate absolviert werden. Branson bzw. Virgin Galactic steht angeblich kurz davor, der erste Anbieter für kommerzielle Flüge ins All zu werden. Laut Firmenangaben sollen schon 300 Personen die rund 120.000 Pfund für den kurzen Flug ins All bezahlt haben (Preise inklusive aller Tests und Trainingseinheiten), 82.000 weitere hätten sich angeblich auf der Firmenwebsite vormerken lassen. Weder die Band noch Branson selbst haben sich jedoch bisher dazu geäußert. Ein Leser der Daily Mail äußerte auf der Website der Zeitung die Hoffnung: „Maybe they’ll stay there.“

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