Stefan Raab kehrt mit neuer Show (endlich!) zurück zu seinen Wurzeln

Die Einschaltquoten für die „Stefan Raab Show“ waren bisher ein Trauerspiel. Das Konzept bleibt, aber es gibt dennoch wichtige Änderungen.

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Die wichtigste Nachricht zuerst: „Die Stefan Raab Show“ läuft künftig gleich zweimal pro Woche. Nachdem zuletzt die Zuschauer in Scharen flohen, gibt es aber auch einen neuen Sendeplatz.

In seinem „Dschungelcamp“-Special „Die halbe Stunde nach der Stunde danach“ sagte der Moderator: „Es geht natürlich auch nach den Dschungelwochen mit unserer Show weiter und dann sogar noch öfter. Wir kommen demnächst zweimal die Woche.“

RTL wähnt deshalb „Ganz Deutschland ist im Freudentaumel“, wie es in einem Einspieler dazu hieß. Verraten wurden dann aber zumindest die neuen Zeiten. Demnach läuft „Die Stefan Raab Show“ ab dem 10. Februar immer dienstags um 22 Uhr exklusiv bei RTL+ und am Donnerstag bei RTL um 23:15 Uhr – also zur besten Late-Night-Zeit wie früher „TV Total“. Wie Brachenexperten melden, sei die verstärkte Konzentration auf RTL+ länger geplant.

Kein Erfolg für Stefan Raab in der Prime Time

Die Prime-Time-Zuteilung im Hauptprogramm schien Raab indes nicht wirklich zu bekommen. Schlagzeilen machte er dabei nicht nur mit miesen Quoten, sondern auch mit Sprüchen und Aktionen unter der Gürtellinie. Die dürften auf einem späteren Sendeplatz sehr viel willkommener sein.

Bis es soweit ist, will der Entertainer noch dreimal mit IBES-Sondersendungen punkten. Weitere Folgen gibt es am 3., 4. und 5. Februar. Start ist dann jeweils um 23.30 Uhr.

Wer sich nach den alten Zeiten mit Raab zurücksehnt, bekommt nach einer Mitteilung des Kölner Privatsenders bald die Möglichkeit dazu. So sollen demnächst alte Ausgaben von „TV Total“ und „Schlag den Raab“ in die Mediathek von RTL+ aufgenommen werden.

Im Frühjahr geht dann auch Raabs Quizshow „Wer weiß wie wann was war?“ an der Seite von Barbara Schöneberger auf Sendung. Angekündigt ist eine „unterhaltsame Quiz-Reise durch Pop-Kultur, Fernsehen, Musik und Zeitgeschichte“, bei der das Publikum mitraten darf.

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.