Spezial-Abo

Stephen Hawking: „Roboter könnten in 100 Jahren Weltherrschaft an sich reißen“


von

Jeder kennt dieses Szenario aus unzähligen Science-Fiction-Filmen, am bedrohlichsten sicher in „Terminator“: Maschinen versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch dieses düstere Apokalypse-Szenario scheint zumindest nicht vollkommen unmöglich zu sein.

Auf der „Zeitgeist“-Konferenz 2015 sprach der am Mittwoch verstorbene Stephen Hawking über Roboter und malte das Katastrophenszenario an die Wand.

Der Mensch muss die Technik kontrollieren können

Nach seiner Prognose werden Maschinen innerhalb der nächsten 100 Jahre die natürliche Intelligenz in die Schranken weisen können: „Computer werden die Menschen mit künstlicher Intelligenz innerhalb der nächsten 100 Jahre überholen. Wenn das passiert, müssen wir sicherstellen, dass die Computer Ziele verfolgen, die mit unseren abgestimmt sind.“

🌇Bilder von "Die Toten 2018" jetzt hier ansehen

Hawking machte darauf aufmerksam, dass die Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz einer permanenten menschlichen Kontrollfunktion bedürfe. In einem offenen Brief schrieb er an Elon Musk: „Unsere Zukunft ist ein Rennen zwischen der wachsenden Macht der Technologie und der Weisheit, wie wir sie nutzen.“

SPAIN-TECHNOLOGY-ROBOT

Laut Hawking sei eine Koordination und Kommunikation zwischen Mensch und Technik unabdingbar, um der Tyrannei durch Technik in den fiktionalen Sphären zu belassen.

Zuletzt ging der berühmte Professor auch unter die Musiker: Er war er auf „The Endless River“, dem letzten Album von Pink Floyd zu hören und wird auf dem kommenden Glastonbury-Festival (24. – 28. Juni) auftreten.

GERARD JULIEN/AFP/Getty Images GERARD JULIEN/AFP/Getty Images

ROLLING STONE präsentiert: Tito & Tarantula auf Tour 2021

Nach Ihrer Albumtour im Jahr 2019 kehren Tito & Tarantula 2021 für weitere Gigs nach Europa zurück. Ursprünglich waren die Termine schon für 2020 angesetzt, doch die Corona-Pandmie ließ keine Konzerte zu. „8 Arms To Hold You“ fängt die Farben und Gerüche der Wüste ein, ist leidenschaftlich und romantisch. Geboren in Mexico und als Sohn eines Fallenstellers in der Wildnis Alaskas aufgewachsen, begann Tito Larrivas Karriere in Los Angeles. Mit den Plugz und später den Cruzados nahm diese schnell Fahrt auf. Larriva wurde Teil der L.A.-Musik- und Filmszene der 80er Jahre. Im Probenraum nebenan machten die Red Hot Chili Peppers…
Weiterlesen
Zur Startseite