Stephen Hawking: „Roboter könnten in 100 Jahren Weltherrschaft an sich reißen“

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Stephen Hawking: „Roboter könnten in 100 Jahren Weltherrschaft an sich reißen“

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Jeder kennt dieses Szenario aus unzähligen Science-Fiction-Filmen, am bedrohlichsten sicher in „Terminator“: Maschinen versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch dieses düstere Apokalypse-Szenario scheint zumindest nicht vollkommen unmöglich zu sein.

Auf der diesjährigen „Zeitgeist“-Konferenz sprach am Dienstag (12. Mai) Physik-Genie Stephen Hawking und malte das Katastrophenszenario in aller Ernsthaftigkeit an die Wand.

Der Mensch muss die Technik kontrollieren können

Nach seiner Prognose werden Maschinen innerhalb der nächsten 100 Jahre die natürliche Intelligenz in die Schranken weisen können: „Computer werden die Menschen mit künstlicher Intelligenz innerhalb der nächsten 100 Jahre überholen. Wenn das passiert, müssen wir sicherstellen, dass die Computer Ziele verfolgen, die mit unseren abgestimmt sind.“

Bereits Anfang des Jahres machte Hawking darauf aufmerksam, dass die Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz einer permanenten menschlichen Kontrollfunktion bedürfe. In einem offenen Brief schrieb er an Elon Musk: „Unsere Zukunft ist ein Rennen zwischen der wachsenden Macht der Technologie und der Weisheit, wie wir sie nutzen.“

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Laut Hawking sei eine Koordination und Kommunikation zwischen Mensch und Technik unabdingbar, um der Tyrannei durch Technik in den fiktionalen Sphären zu belassen.

Zuletzt ging der berühmte Professor auch unter die Musiker: Er war er auf „The Endless River“, dem letzten Album von Pink Floyd zu hören und wird auf dem kommenden Glastonbury-Festival (24. – 28. Juni) auftreten.

GERARD JULIEN/AFP/Getty Images GERARD JULIEN/AFP/Getty Images
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