Spezial-Abo

Stromausfall: ARTE für fünf Stunden lahmgelegt


von

Am Samstag (04. Juli) hatte der öffentlich-rechtliche Sender ARTE mit einem massiven Problem zu kämpfen. Ein Stromausfall sorgte dafür, dass der normale Sendebetrieb erst nach fünf Stunden wieder aufgenommen werden konnte. Gegen 7 Uhr morgens brach das Programm plötzlich ab – zwei Stunden lang war nur Schwarzbild zu sehen.

Gegen 9:15 Uhr folgten erst ein Trailer für das „ARTE Journal“ und der Hinweis auf eine Live-Übertragung. Beide Sendungen waren allerdings gar nicht eingeplant. Es folgte eine Pausenschleife, die bis 12:30 Uhr darauf hinwies, dass das Programm demnächst fortgesetzt wird. Anschließend waren die Probleme – nach fünfeinhalb Stunden Programmausfall – dann endlich gelöst.

Die Social-Media-Redakteure von ARTE wiesen die Zuschauer darauf hin, während der Unterbrechung App und Online-Angebote zu nutzen. Den Angaben des Senders zufolge sei ein Stromausfall in der Senderegie die Ursache für die langwierige Panne gewesen. Ein Brand am ARTE-Sitz in Straßburg infolge der Hitzewelle hat den Sender lahmgelegt, so Sprecherin Claude Savin zu dpa. Auch das Notstromaggregat sei betroffen gewesen, weshalb eine schnellere Lösung nicht möglich gewesen sei.


TV-Tipp! „Loveparade – Die Verhandlung“: Wer ist verantwortlich?

Der Regisseur und Dokumentarfilmer Dominik Wessely hat den Gerichtsprozess zum Loveparade-Unglück von Anfang an begleitet. Daraus entstand sein Film „Loveparade - Die Verhandlung“. Die Doku ist am Mittwoch (15. Juli 2020) um 22:00 Uhr bei Arte zu sehen und am 22. Juli 2020 ab 22.45 Uhr im „Ersten“. Am 8. Dezember 2017 begann das Verfahren, das klären sollte, wie 2010 bei dem Technofestival in Duisburg 21 Menschen im Gedränge sterben und über 600 wurden verletzt werden konnten. Zudem sollen einige Überlebende aufgrund anhaltender seelischer Belastungen später Selbstmord begangen haben. Die Opfer kamen aus Deutschland, Australien, China, Spanien, Italien und Holland.…
Weiterlesen
Zur Startseite