Kein Wunder: Sturgill Simpson ist ein verdammt guter Rapper

Ein wiederentdecktes Video zeigt Sturgill Simpson als Teenager beim Rappen – und er liefert überraschend ab.

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Jahrzehnte bevor er ein Dancefloor-Album veröffentlichte, verbreitete Sturgill Simpson bereits gute Vibes – mit dem Mikrofon in der Hand.

In einem neu aufgetauchten Video ist ein junger Simpson zu sehen, wie er mit zwei Kumpels charmante Bars über den Schulabschlussball zum Besten gibt. „I’m gonna tell you a little something ‚bout prom / That’s the night they got it going on“, rappt er in dem Clip. „Eating breakfast at the Continental with my crew / Doing that thing, getting to you.“ Wer das sieht, versteht sofort, wie aus diesem Teenager Jahre später jemand werden konnte, der einen Song namens „Make America Fuk Again“ schreibt.

Simpson veröffentlichte letzten Monat das ausgelassene Disco-Vergnügen „Mutiny After Midnight“ – sein zweites Album unter seinem Alter Ego Johnny Blue Skies. Abgesehen von einem kurzen Auftritt auf YouTube erschien das Album ausschließlich in physischen Formaten: als kirschrotes Vinyl und auf Kassette. Trotzdem debütierte es auf Platz drei der Billboard 200.

Chaos als Konzept

„Ursprünglich hatten wir eine rein physische Veröffentlichung für mindestens vier bis sechs Wochen geplant, um unabhängige Plattenläden zu unterstützen und die Solidarität mit ihnen zu zeigen – und um für eine zunehmend verlorengegangene, greifbare Verbindung zwischen Musik und Musikfans einzutreten“, sagte Simpson. „Es gab ein paar Stolpersteine – und ein paar Chancen –, also haben wir im Moment ein paar Anpassungen vorgenommen, die nur zu noch mehr Spaß und Chaos geführt haben. Ich persönlich bin einfach für das Chaos. Außerdem wollte ich schon immer mal mein eigenes Album leaken …“

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Diesen Herbst brechen Simpson und seine Band The Dark Clouds zur „Mutiny for the Masses Tour“ auf, die am 4. September in Austin, Texas, startet. In einem Post vom Mittwoch betonte der Sänger, dass die Ticketpreise dieselben bleiben wie im Vorjahr. „Inflation, Treibstoff und alle anderen tourbezogenen Kosten sind im letzten Jahr exponentiell gestiegen“, schrieb er. „Aber unsere Ticketpreise – trotz anderslautender Behauptungen – leider nicht. Die teuersten und die günstigsten Tickets kosten exakt dasselbe, und der durchschnittliche Ticketpreis ist identisch. Ich weiß das, weil ich darauf bestanden habe.“

Angie Martoccio schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil