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Taylor Swift: Ist ihr Video zu „Shake It Off“ rassistisch?


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In den sozialen Netzwerken fluten bereits Wellen der Empörung. „Ignoriert eigentlich jeder hier, wie rassistisch Taylor Swifts neues Video ist?“, fragt eine Userin via Twitter. Ein anderer schreibt, dass Swift „Rassistin ist, da sie schwarze Frauen in ihrem Musikvideo twerken lässt.“ Das Problematische sei hier vor allem der stereotype Kontrast: Während die Sängerin sich als Ballerina, Rapperin, Cheerleaderin oder Breakdancerin präsentiert, lässt sie im Hintergrund schwarze Frauen für sich twerken.

Allerdings zeigt das Video in der besagten Twerk-Szene ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen weißen und schwarzen Frauen. Es scheint doch eher weit hergegriffen, den Clip tatsächlich als rassistisch zu bezeichnen. Online verdichten sich jetzt die Fronten, es melden sich auch erste Befürworter des Videos zu Wort, wie folgender Post auf dem Tumblr-Blog Orhgasm zeigt.

„Als stolzer schwarzer Mann darf ich vermerken, dass Taylor Swifts Video zum Song „Shake It Off“ weder problematisch noch rassistisch ist. Solltet ihr euch das Video noch nicht angeschaut haben, es ist ein Clip über fröhliches Tanzen und die Freude daran, dass andere Menschen Spaß an der Bewegung haben. Dazu gehört auch das Twerken. Ist man schon rassistisch, nur weil man schwarze Frauen beim Twerken zeigt? Es sind doch auch andere Afroamerikaner in ihrem Video zu sehen und vielen Videos zuvor. (…)“

Sehen Sie das kontroverse Video zu „Shake It Off“ hier:


Ein Jahr Hanau: So erinnern deutsche Promis an die Ermordeten

Der rassistisch motivierte Terroranschlag in der hessischen Stadt Hanau jährt sich heute am 19. Februar 2021 zum ersten Mal. Unter den Hashtags #saytheirnames, #HanauWarKeinEinzelfall und #Hanauistüberall erinnern inzwischen Tausende an die ermordeten Opfer Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu. Darunter auch einige Promis. Doch nicht nur gedenken sie den Ermordeten, auch fordern sie von der Politik eine lückenlose Aufklärung der Tat.  Auch wenn sich die öffentliche Anteilnahme von Seiten der deutschen Prominenz am Nachmittag des 19. Februar 2021 noch deutlich in Grenzen hält, gibt es…
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