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Taylor Swift: Ist ihr Video zu „Shake It Off“ rassistisch?

In den sozialen Netzwerken fluten bereits Wellen der Empörung. „Ignoriert eigentlich jeder hier, wie rassistisch Taylor Swifts neues Video ist?“, fragt eine Userin via Twitter. Ein anderer schreibt, dass Swift „Rassistin ist, da sie schwarze Frauen in ihrem Musikvideo twerken lässt.“ Das Problematische sei hier vor allem der stereotype Kontrast: Während die Sängerin sich als Ballerina, Rapperin, Cheerleaderin oder Breakdancerin präsentiert, lässt sie im Hintergrund schwarze Frauen für sich twerken.

Allerdings zeigt das Video in der besagten Twerk-Szene ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen weißen und schwarzen Frauen. Es scheint doch eher weit hergegriffen, den Clip tatsächlich als rassistisch zu bezeichnen. Online verdichten sich jetzt die Fronten, es melden sich auch erste Befürworter des Videos zu Wort, wie folgender Post auf dem Tumblr-Blog Orhgasm zeigt.

„Als stolzer schwarzer Mann darf ich vermerken, dass Taylor Swifts Video zum Song „Shake It Off“ weder problematisch noch rassistisch ist. Solltet ihr euch das Video noch nicht angeschaut haben, es ist ein Clip über fröhliches Tanzen und die Freude daran, dass andere Menschen Spaß an der Bewegung haben. Dazu gehört auch das Twerken. Ist man schon rassistisch, nur weil man schwarze Frauen beim Twerken zeigt? Es sind doch auch andere Afroamerikaner in ihrem Video zu sehen und vielen Videos zuvor. (…)“

Sehen Sie das kontroverse Video zu „Shake It Off“ hier:


Darum hat Taylor Swifts neuer Plattenvertrag auch Einfluss auf etliche andere Künstler

Taylor Swift hat nach 14 Jahren mit ihrem früheren Label „Big Machine Records“ abgeschlossen – bereits im August wurde bekannt, dass sie nach Erfüllung der vertraglichen Auflagen nun neue Wege gehen wolle. Die Major Labels standen Schlange und jetzt ist es zu einem Vertragsabschluss gekommen, wie die Sängerin mitteilte. Den Zuschlag haben demnach die Universal Music Group und Republic Records erhalten, weil man ihr dort bestimmte Rechte zugesprochen hat: „Es ist einfach wahnsinnig aufregend zu wissen, dass ich von nun an alle Rechte an meinen Master-Aufnahmen behalten werde. Für mich ist es sehr wichtig, dass ich mit dem Label gemeinsam…
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