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Taylor Swift: Ist ihr Video zu „Shake It Off“ rassistisch?

In den sozialen Netzwerken fluten bereits Wellen der Empörung. „Ignoriert eigentlich jeder hier, wie rassistisch Taylor Swifts neues Video ist?“, fragt eine Userin via Twitter. Ein anderer schreibt, dass Swift „Rassistin ist, da sie schwarze Frauen in ihrem Musikvideo twerken lässt.“ Das Problematische sei hier vor allem der stereotype Kontrast: Während die Sängerin sich als Ballerina, Rapperin, Cheerleaderin oder Breakdancerin präsentiert, lässt sie im Hintergrund schwarze Frauen für sich twerken.

Allerdings zeigt das Video in der besagten Twerk-Szene ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen weißen und schwarzen Frauen. Es scheint doch eher weit hergegriffen, den Clip tatsächlich als rassistisch zu bezeichnen. Online verdichten sich jetzt die Fronten, es melden sich auch erste Befürworter des Videos zu Wort, wie folgender Post auf dem Tumblr-Blog Orhgasm zeigt.

„Als stolzer schwarzer Mann darf ich vermerken, dass Taylor Swifts Video zum Song „Shake It Off“ weder problematisch noch rassistisch ist. Solltet ihr euch das Video noch nicht angeschaut haben, es ist ein Clip über fröhliches Tanzen und die Freude daran, dass andere Menschen Spaß an der Bewegung haben. Dazu gehört auch das Twerken. Ist man schon rassistisch, nur weil man schwarze Frauen beim Twerken zeigt? Es sind doch auch andere Afroamerikaner in ihrem Video zu sehen und vielen Videos zuvor. (…)“

Sehen Sie das kontroverse Video zu „Shake It Off“ hier:


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Taylor Swift: Das ROLLING-STONE-Interview

Wie ein Wirbelwind stürmt sie in die Küche. Taylor Swift ist bester Laune, strahlt übers ganze Gesicht und sieht dem uns allen bekannten Popstar erstaunlich ähnlich. (Dieses klassisch-elegante junge Ding mit den roten Lippen? Check!) „Jemand muss mir helfen, meine Haare pink zu färben", ruft sie – und schon Minuten später sind ihre Haarspitzen farblich auf Fingerlack, Sneakers und die gestreifte Bluse abgestimmt. Der optische Tupfer ist natürlich Teil der „Pastell-Ästhetik", die wiederum ein elementarer Bestandteil ihres neuen Albums „Lover" ist – und eine radikale Abkehr vom Image der schwarz gelackten Einzelkämpferin signalisiert, das ihr letztes Album definierte. Wir sind…
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