„Terminator“ und „Gremlins“: Schauspieler Dick Miller ist tot

Dick Miller, vielen Kinozuschauern aus den 80er-Jahre-Hits „Terminator“ und „Gremlins“ bekannt, ist tot. Das bestätigte seine Familie dem „Hollywood Reporter“.

„Sein Sinn für Humor und einzigartiger Blick auf die Welt haben ihm viele echte Freunde und Fans auf der ganzen Welt beschert”, heißt es in einem Statement der Verbliebenen.

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Richard „Dick“ Miller (* 25. Dezember 1928 in der Bronx, New York City[1]; † 30. Januar 2019 in Toluca Lake, Los Angeles)
Richard „Dick“ Miller (* 25. Dezember 1928 in der Bronx, New York City[1]; † 30. Januar 2019 in Toluca Lake, Los Angeles)
Dick Millers Schauspielerkarriere umfasste insgesamt über 170 Kinorollen und mehr als 1.000 Auftritte in TV-Shows. 1928 in der Bronx in New York geboren, arbeitete Richard „Dick“ Miller zunächst Ende der 40er-Jahre am Broadway, bevor er sich in Kalifornien niederließ und versuchte, als Schriftsteller Fuß zu fassen. Als all das nichts brachte, diente Miller einige Jahre in der Navy und stieg – sogar mit einigem Erfolg – in den Boxring.

Kooperation

Dick Miller war Teil der Roger-Corman-Familie

Seinen Weg in die Traumfabrik ebnete Miller Trash-Papst Roger Corman, der ihn für zahlreiche seiner Schundperlen besetzte, unter anderem „Das Vermächtnis des Prof. Bondi“ (1959). Beide arbeiteten 20 Jahre lang zusammen. Über Corman lernte der Schauspieler auch Joe Dante kennen, der ihn für seinen Tier-Horror-Streifen „Piranhas“ engagierte, auch für „Gremlins“ 1984 erneut auf ihn zurückkam und ihn auch in fast allen weiteren seiner Filme besetzte. Zwischenzeitlich war Miller auch in „Terminator“ (als Waffenverkäufer) und „Twilight Zone: The Movie“ zu sehen.

Barbara Steele, Dick Miller und Bruce Gordon in Joe Dantes „Piranhas“
Barbara Steele, Dick Miller und Bruce Gordon in Joe Dantes „Piranhas“

Einen großen Teil seines Lebensunterhalts bestritt der Schauspieler mit kurzen Rollen in TV-Serien, 1986 inszenierte er auch eine Episode von „Miami Vice“. Mit etwas Glück hätte er am Kult um Tarantinos „Pulp Fiction“ partizipieren können, doch der Regisseur schnitt die Szene mit Miller aus dem Film.

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Michael Ochs Archives Getty Images

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