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Blackout Tuesday
Highlight: Diese Filme von Ingmar Bergman muss man gesehen haben

Diese 409 unglaublichen Filme wurden von Trash-König Roger Corman produziert

Roger Corman ist eine der großen Ausnahmeerscheinungen des Weltkinos. Trash-Papst, Produzent von mehr als 400 Filmen, cineastischer Wiederentdecker von Edgar Allan Poe, Förderer von Jack Nicholson, Martin Scorsese und Francis Ford Coppola, Mehrfachideenverwerter – all das sind Labels, die der Filmprofi zurecht für sich beanspruchen kann. Dabei gelang es Corman in seinen besten Filmen, die natürlich vor allem Genrekenner in ihr Herz geschlossen haben, fast gleichzeitig, den Zuschauer in Schockstarre zu versetzen und ihm dennoch wesentliche Details des Grauens vorzuenthalten.

Der Fließbandarbeiter lehrte quasi eine ganze Branche, dass solche ästhetischen Fragen eben nicht nur solche der Moral, sondern vor allem solche des Geldbeutels sind. Nicht umsonst galt der gewiefte Geschäftsmann bereits seit den 50er-Jahren als „König der Billigfilme“. Fast jeder der von ihm in welcher Form auch immer produzierten Streifen spielte sein Geld irgendwie wieder ein – und wenn er sie ein paar Jahre später unter anderem Namen vermarktete. Nur wenige wissen, dass Corman zugleich den großen Autorenfilmern von Kurosawa über Bergman bis zu Fellini in seiner Heimat zum Durchbruch verhalf, weil er als Vertriebs-Ansprechpartner in den USA leidenschaftlich für das Kunstkino kämpfte.

Viele Hollywood-Stars verdanken Corman ihre Karriere

Mögen Titel wie „G.A.S.S. oder Es war notwendig, die Welt zu vernichten, um sie zu retten“ („Gas! -Or- It Became Necessary to Destroy the World in Order to Save It“, 1970) oder „She Gods of Shark Reef“ (1958) nicht gerade andeuten, dass Corman etwas von seiner Materie versteht, so gelangen ihm im Laufe seiner für heutige Verhältnisse nahezu wundersamen Karriere auch charmante Filmchen wie „Kleiner Laden voller Schrecken“ („The Little Shop of Horrors“, 1960), an dessen Remake von 1986 er ebenfalls beteiligt war, oder Großtaten wie „Weißer Terror“ („The Intruder“, 1962), in dem William Shatner wohl seine aufregendste Rolle spielen durfte.

Unzählige Hollywood-Größen verdanken dem stets zu einem Lächeln aufgelegten Amerikaner ihre Karriere und bedankten sich nicht nur mit der einen oder anderen Lobrede (die den Regisseur und Produzenten noch heute vor seinen Trash-Kollegen als visionären Titan dastehen lässt), sondern versorgten ihn mit dem, was ein Getriebener wie Corman eben wie andere Wasser zum Trinken benötigt: Ideen, Geld und Produktionsaufträge.



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