Highlight: Paul McCartney: Die besten Songs, die er ohne Beatles aufgenommen hat

The Beatles – „Abbey Road“

Abbey Road 3, Ecke Grove End Road. Für das Cover des mittlerweile legendären „Abbey Road“-Albums widersetzten sich die vier Beatles all den viel zu aufwendigen Vorschlägen und wanderten bequemerweise hinunter auf die Straße, um innerhalb weniger Minuten ein Bild schießen zu lassen, das einem Zebrastreifen zum Denkmalschutz verhalf, einen VW Käfer zum Ausstellungsstück machte und Paul McCartney kurzerhand für tot erklärte.

Eigentlich sollte das Album den Namen „Everest“ tragen, weil Tontechniker Geoff Emerick während der Aufnahmen stets die gleichnamige Zigarettenmarke rauchte, doch ein Foto der Beatles im Himalaya wäre viel zu umständlich gewesen, weshalb sich die Beatles kurzum für den Zebrastreifen vor der Tür der Abbey Road Studios in London entschieden und somit ihr letztes Studio-Album „Abbey Road“ tauften.

Am 08. 08.1969  gegen 11.30 Uhr am Morgen dauerte es kaum länger als zehn Minuten und Fotograf Ian MacMillan hielt fest, was eine ganze Verschwörungstheorie forderte: einen Paul McCartney, der sich deutlich von seinen Mitmusikern abhob und aus der Reihe tanzte – denn, er hält als Linkshänder nicht nur die Zigarette in der rechten Hand, sondern trägt darüberhinaus als einziger Beatle keine Schuhe. Ach ja, und natürlich hat er doch auch noch den falschen Fuß vorn… Die „Paul Is Dead“-Verschwörungstheorie war geboren und weitere Indizien wurden gesucht sowie gefunden. Fest stand: Paul ist längst tot und durch einen Doppelgänger ersetzt worden. Nun ja…

Und während Paul McCartney zur verstorbenen Legende gemutmaßt wurde, zog er das Plattencover mit in einen weltweiten Wahn. Der Zebrastreifen der Abbey Road wurde folglich zur ewigen Pilgerstätte und Touristenattraktion, weshalb er durch die Stadt London 2010 mit einem Denkmalschutz versehen wurde, um nun die Autofahrer der Stadt stets in den Wahnsinn zu treiben. Auch der weiße VW Käfer im Hintergrund des Bildes, dessen Kennzeichen ebenso ein Beweis für das Ableben Paul McCartneys sein soll, avancierte zum Kultobjekt und ging 1999 für 34.160 DM über den Ladentisch an das deutsche Volkswagen-Museum. Darüberhinaus ist es nun möglich, den Zebrastreifen 24 Stunden pro Tag zu auf der Homepage der Abbey Road Studios via Webcam zu begutachten, denn man weiß ja nie, welche Anzeichen auch noch heute dort für den Tod des Paul McCartney sprechen könnten.

„Abbey Road“ ist eines der am meisten nachgestellten Album-Artworks der Musikgeschichte. Nicht nur der McCartney ‚Doppelgänger‘ schritt für sein Solo-Album „Paul Is Live“ 1993 noch einmal über den Zebrastreifen, sondern auch die Familie Simpson  war bereits persönlich zugegen – auf dem Cover der US-Kollegen. Es ist ebenso das bestverkaufte Album der Beatles, das nach der Veröffentlichung am 26.09.1969 trotz der aufkommenden Trennungsgerüchte direkt auf Platz Eins stieg, sich dort elf Wochen hielt und somit zum besten Album des Jahres 1969 avancierte.

Noch heute ist das Artwork von „Abbey Road“ in jedem Poster-Shop unabkömmlich. Das Bild der vier Beatles auf dem Zebrastreifen ist wohl derart Kult geworden, wie Leonardo da Vincis“Mona Lisa“.

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