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The Game zeigt Spendenbereitschaft mit der Veröffentlichung eines Kontoauszugs

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The Game zeigt Spendenbereitschaft mit der Veröffentlichung eines Kontoauszugs

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„Hört auf, die Tragödien anderer für eure eigene Bekanntheit zu benutzen … Ihr täuscht niemanden!“

Diese angriffslustigen Worte sendet The Game all denjenigen, die seiner Meinung nach nur vortäuschen, gute Taten zu vollbringen. Der Rapper fordert endlich klare Beweise und geht selbst mit bestem Beispiel voran.

Via Instagram postete er einen Screenshot seines Konotauszugs, der seine 500.000 Dollar-Spende an die US-Stadt Flint bezeugen soll.

Seit anderthalb Jahren kämpfen die Bewohner dort mit bleiversetztem Trinkwasser. Der Verzehr des vergifteten Wassers führt zu Haarausfall, Hautausschlag und Übelkeit.

Viele Stars rühmen sich seither mit Spenden, doch dem Rapper genügen diese oftmals leeren Worte nicht mehr.

Warum ihn dieses Drama so sehr berührt, stellt er gleich selbst in seinem Post klar. Nämlich „[…] #1 weil meine jüngere Schwester und ihre Kinder dort leben und 2tens, weil ich mich sorge.“

The Game hat die Nase voll von Trittbrettfahrern, die nur vortäuschen, bei dieser Krise zu helfen.

„Die meisten Stars, die hier das Wort ‚Versprechen’ in ihren sogenannten Spenden fälschen, täuschen niemanden! Die Wahrheit ist, dass die Bevölkerung in Flint aus 105.000 Menschen besteht und dass es jeden Tag mindestens neun Flaschen pro Person bedarf, um sich zu waschen, die Zähne zu putzen, zu trinken und zu kochen …“

Daher spendete der Musiker in Namen seiner eigenen Wohltätigkeitsorganisation „The Robin Hood Project“ eine Million Dollar in Wasserflaschen. Die Hälfte des Betrags stammt aus seinem Privatvermögen.

Um dies zu beweisen, postete er seinen Kontoauszug, der nicht nur die Überweisung der genannten Summe, sondern auch ein Gesamtvermögen von 13 Millionen Dollar zeigt.

Und dabei handelt es sich wohl gemerkt nicht um sein privates Konto, sondern um das seiner Stiftung. The Game dürfte selbst noch deutlich höhere Summen angehäuft haben.

The Game ruft bei den Spendern zu Transparenz auf und das auf sehr offensive Weise.

„An all jene, die denken, dass es einfach sei, Wasser nach Flint zu transportieren, so ist es nicht, also an die Leute, die versprechen es tu tun, zeigt es uns … Wir wollen Beweise!!!“

Und auch die bisherige Hilfsbereitschaft von Madonna und Jimmy Fallon, die der Rapper immerhin anerkennt, ist ihm nicht genug.

„Ich fordere die beiden und jeden anderen in der Welt dazu auf, es mir gleich zu tun und eine Million in Wasserflaschen für Flint, Michigan zu spenden und wir wollen Beweise, Quittungen von Versandaufträgen, Überweisungsbelege, Bilder etc. Ich spende die ganze Zeit Geld und es kommt aus meiner Tasche und niemals habe ich irgendetwas davon steuerlich abgesetzt, weil das nicht der Grund ist, warum ich es tue!!!!!!!!“

So scheint es für den Sänger auch nicht unverfroren zu sein, strenge Forderungen an seine Mitmenschen zu stellen.

„Ich möchte nicht mehr sehen, dass jemand das Wort ‚Versprechen’ bei seiner Spende oder Presseerklärung benutzt, weil wir wissen, was das bedeutet. ‚DU REDEST NUR UND VERSUCHST, DICH WIE EINEN MENSCHENFREUND AUSSEHEN ZU LASSEN.’“

https://www.instagram.com/p/BBAkr49mosQ/

 

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