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Rapper The Game verteidigt Bill Cosby


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The Game hat mit kontroversen Meinungen noch nie hinterm Berg gehalten – nun schaltet sich der Rapper auch in die Debatte um Bill Cosby ein. Dieser soll in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Frauen durch Drogen gefügig gemacht und sexuell missbraucht haben. Die Meinung von The Game: Die Tötungen junger schwarzer Männer durch Polizeibeamte in den USA würden nicht so ernstgenommen wie die Anklage gegen Bill Cosby.

Erbost über die Freilassung von Polizisten, die für den Tod schwarzer Mitbürger verantwortlich waren, zieht er seine eigenen Schlüsse.

Ich finde es verrückt, dass Bill Cosby angeklagt wird – für etwas, das elf Jahre her ist und für das es außer der Aussagen der Frauen keine physischen Beweise gibt. Darren Wilson hingegen, der Mike Brown vor laufender Kamera getötet hat, ist FREI. George Zimmerman, der Trayvon Martin getötet hat, ist FREI. Timothy Loehman, der Tamir Rice nur Sekunden nach seinem Eintreffen getötet hat – vor laufender Kamera – ist FREI. […] Ich könnte den ganzen Tag so weiter machen, ihr versteht, was ich meine… und ihr steckt Dr. Huxtable wegen dieser Aussagen ins Gefängnis.

Er wolle dabei nicht behaupten, dass die Klägerinnen nicht die Wahrheit sagen würden, auch nehme er Vergewaltigungen nicht auf die leichte Schulter. „Aber ganz egal, ob er etwas getan hat oder nicht, wir werden es nicht erfahren, weil uns die Beweise fehlen. Warum brauchten diese Frauen zehn Jahre, um an die Öffentlichkeit zu gehen?“

Das kontroverse Statement gibt es hier in voller Länge zu lesen:


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Ron Jeremy in 20 weiteren Fällen sexueller Gewalt angeklagt

Schon im Juni 2020 wurde Ron Jeremy festgenommen. Zu dem Zeitpunkt warf man dem Porno-Darsteller, der in über 1.700 Sexfilmen mitgewirkt hat, vor, drei Frauen vergewaltigt sowie eine weiter sexuell genötigt zu haben. Mittlerweile ist klar: Der 67-Jährige muss sich noch wegen vieler weiterer Fälle vor Gericht verantworten. Insgesamt sind 20 Anklagefälle dazugekommen. Jeremy soll 2004 auch eine Minderjährige im Alter von 15 Jahren bei einer Feier in Santa Clarita (nahe Los Angeles) zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Einige andere Fälle, darunter auch Vergewaltigungen, hätten sich dagegen in West Hollywood, in einer Bar, zugetragen. 250 Jahre Haft möglich Wie die…
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