Tom Cruise: Hochrangiger Scientologe enthüllt Schrilles über Ehe mit Nicole Kidman


von

In seinem aktuellen Hollywood-Blockbuster „Top Gun: Maverick“ düst Tom Cruise noch einmal mit Karacho durch die Wolken. Ein weiterer, steiler Karriere-Höhenflug mit Anfang 60.

Doch jetzt bahnt sich womöglich ein jäher Crash an.

Grund: Ein ehemaliger US-Scientologe namens Mike Rinder aus den oberen Rängen der verschwiegenen US-Loge hat seine Memoiren veröffentlicht. Und schon setzen amerikanische Klatsch-Portale wie „Page Six“ zum großen VIP-Halali an.

„Top Gun“ in der Kritik:

Besagter Mister Rinder hat eine lange Scientology-Karriere aufzuweisen. Bereits im zarten Alter von 17 eingetreten und über die Jahrzehnte bis in die oberste Führungs-Liga aufgestiegen, bis er schließlich 2007 das Handtuch schmiss und die Organisation von Gründerguru L. Ron Hubbard verließ. Sein Buch trägt den vielsagenden Original-Titel „A Billion Years: My Escape From a Life in the Highest Ranks of Scientology“ (Verlag Simon & Schuster).

Darin schreibt der heute 67-Jährige, dass der oberste Scientology-Priester David Miscavige eine sehr dominante Rolle in der Ehe zwischen Cruise und Nicole Kidmann gespielt haben soll. Bereits bei der Heirat des VIP-Paares war dieser am Start. Auch bei der späteren Drama-Scheidung gab er den „Paten“.

Die Scientologen-Story von Cruise und Kidman ist in vielen Quellen ausführlich dokumentiert.

Rückblick: Im Jahr des Mauerfalls 1989 hatte sich beide bei den Dreharbeiten von „Days of Thunder“ kennengelernt. Cruise wollte die junge Australierin ehelichen. Ging aber nicht so einfach, weil er damals noch mit Ehefrau Numero Uno, Mimi Rogers, verheiratet war Diese war (lustigerweise) selbst Scientologin und hatte ihren „Tom“ in die international agierende Mega-Sekte eingeführt.

Die große Stunde von Scientology-Boss Miscavige war nun laut Buchautor Rinder gekommen: Über ein eifriges Helferlein wurde die Schwester-Scientologin Rogers sanft bis heftig bedrängt „einer raschen Scheidung zuzustimmen“.

Bereits Weihnachten 1990 fand die Hochzeit mit Nicole Kidman statt.

Laut Rinder war es dann Ende der Neunziger ausgerechnet Stanley Kubriks letzter Film, der Erotik-Thriller „Eyes Wide Shut“, der das VIP-Kartenhaus bei den Scientologen ins Wanken brachte.

Tom Cruise wollte sich angeblich den Fängen von Miscavige entziehen – und blockierte die Kommunikation. Ein „Führungs-Offizier“ wurde daher zu den Dreharbeiten nach Großbritannien geschickt, um mit Cruise diverse „Auditings“ durchzuführen. Eine Spielart von psycho-spiritistischen Sitzungen, bei denen es wohl gelang, Cruise wieder „langsam ins Reich von Scientology zurückzuführen“.

Dadurch kam es wiederum zum Knall mit Kidman, deren Vater ein renommierter Psychiater gewesen ist. Eine wissenschaftliche Profession , die Scientology-Gründer L. Ron Hubbard per Dogma zum „Antichristen“ der Westcoast-Sekte erklärte.

Dazu Rinder in seinem Skandalbuch: „Scientology fühlte sich durch Kidmans Wirken auf ihren Mann bedroht. Deshalb haben sie den notorischen Hollywood-Privatdetektiv Anthony Pellicano auf Nicole angesetzt. Er sollte sie ausspionieren und sogar ihr Telefon verwanzen.“

Starker Tobak, denn am Ende wurde Cruise in der Sprechart von Scientology „von Kidmans negativem Einfluss befreit“. Die Scheidung erfolgte dann 2001. Miscavige war „more than happy“. Der umgedrehte Tom Cruise tutete nun wieder kräftig ins Horn der Scientologen.

Rinder behauptet in seiner Suada sogar, dass das trickreiche Spiel von Scientology so weit ging, dass sich Tom und Nicoles Adoptivkinder Isabella und Connor gegen die eigene Mutter stellten. Ein Fall von Indoktrination, bei der Kidman zu einem „main target“ geworden war.

Bislang gibt es dazu keinerlei Statements sowohl aus dem Cruise- als auch aus dem Kidman-Lager.

Allerdings erfolgte das Dementi von Scientology mit der üblichen Wucht. Die breit gepinselten Stories von Rinder wären nichts als „Propaganda“. Das Ex-Mitglied wurde in diesem Statement gebrandmarkt, als „unverbesserlicher Lügner, der nun von seinen Unwahrheiten profitieren will“.

Es ist davon auszugehen, dass das noch nicht das letzte Wort im Zuge dieser erneuten Enthüllungsgeschichte gewesen ist.