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Top Ten Club: So wird Prince die Charts regieren!

Der plötzliche Tod von Prince mischt von jetzt auf gleich die Charts der Digitalanbieter auf. Ob CD, Download, Stream, seine Majestät bricht posthum alle Wochenrekorde. Im TopTen-Hinterland der Offiziellen Charts: Santana und RAF Camora.

Es ist eine zynische Verbindung zwischen Tod und Umsatzzahlen. Kaum verstirbt ein Künstler oder eine Künstlerin, können sich die Vermarkter – natürlich insgeheim – die Hände reiben. So war es bei Amy Winehouse, so ist es weiterhin bei Bowie.

Und so wird es auch die nächsten Wochen über bei Prince sein. Ein schneller Überblick über die Verkaufscharts bei Amazon (Tonträger), iTunes bishin zu den Streamingdienste führen innerhalb von 24 Stunden jahrelang vor sich hin dümpelnden Prince-Alben aus den 1980ern und 1990ern – plus die obligatorische Compilation „Very Best of Prince“.

Die lange Zeit durch juristische Auseinandersetzungen mit The Artist Formerly Known As Prince (TAFKAP) ausgebotete Prince-Majorfirma Warner Music, seit den Zehnerjahren wieder mitverantwortliches Vertriebslabel, wird nun sicherlich eilige Sondermeetings einlegen, um eine würdige Vermarktung des Prince-Erbes anzutriggern. Demnächst also auch in den Offiziellen Charts weltweit.

Dagegen rumpeln die Offiziellen Deutschen Albumcharts weiterhin massiv durchs Schlagerland. Andrea Berg, Matthias Reim und dazu Vanessa Mai („Für Dich“) unter den ersten Fünf. Man mag da gar nicht mehr hinschauen und vor allem nicht mehr hinhören, vor soviel Herzens-Schmerzen im Schunkelbeat. Da wird das merkwürdige Comeback der Latinrock-Legende Carlos Santana mit dem zeitlosen daherkomemnden Titel „Santana IV“ komplett zur Nebensache. Sieger im wöchentlichen Contest „Vermeindlich Unbekannte unter den ersten Zehn“: Der Wiener-jetzt-Berliner HipHop-und-Dancehall-Produzent RAF Camora, der mit seinem Album „Ghost“ (nur echt mit dem skandinavischen Diagonalstrich-„o“) die heile Lila-Laune-Welt der deutschen Schlagerkollegen aufmischt. Nächste Woche dann mehr von den verschiedenen Inkarnation von Prince/The Sign/Takkap!


Prince: All-Star Tribute-Konzert im Zuge der diesjährigen Grammy-Verleihung

Am 26. Januar werden zum 62. Mal die Grammy Awards verliehen. Nur zwei Tage später, am 28., soll anlässlich dazu ein Tribut-Konzert zu Ehren des 2016 verstorbenen Pop-Stars Prince veranstaltet werden. Das Konzert, bei dem unter anderem Alicia Keys, John Legend und Usher auftreten, soll später im Verlauf des Jahres ausgestrahlt werden. Das „Lets Go Crazy: The Grammy Salute to Prince“-Konzert findet in Los Angeles im Convention Center statt und soll im April öffentlich im Fernsehen laufen. Die Leitung der Show übernimmt die langjährige Perkussionistin Sheila E. gemeinsam mit den Produzenten Jimmy Jam und Terry Lewis. Weitere Gäste sind die…
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