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Highlight: Merkliste: Die besten Serien auf Amazon Prime Video

TV-Fußnoten

„Transparent“-Regisseurin Jill Soloway über die zweite Staffel

Am 11. Dezember läuft bei Amazon die zweite Staffel von „Transparent“ an. Wir haben Autorin/Regisseurin Jill Soloway und Joe Lewis, den Head Of Comedy bei Amazon Studios, gefragt, wie es weitergeht mit den Pfeffermans, nachdem sich Morton (Jeffrey Tambor) in der ersten Staffel als transsexuell geoutet hat und nun als Maura von seinen hilflosen bis egozentrischen Kindern einigermaßen akzeptiert wird. Sicher ist: Einfacher wird das Leben aller Familienmitglieder nicht. Sicher ist auch: Es wird trotz aller Tragik wieder viel zu lachen geben.

Was passiert in der zweiten Staffel?

Soloway: Wir gehen tiefer, wir werden wilder. Wir wollen, dass die Serie noch mehr Leute für sich einnimmt. Dass sich jedes Familienmitglied mit einer der Figuren identifizieren kann. Und wir haben einen Handlungsstrang, der in Berlin um 1930 spielt, in dem es um Mauras Vorfahren geht. Es geht also auch um die allgemeine Geschichte von Trans-Menschen. Es geht um Feminismus. Um die Frage, was Frau-Sein überhaupt ist. Wir greifen die größten Fragen auf, die es auf der Welt gibt.

Inzwischen ist sogar schon eine dritte Staffel bestellt. Haben Sie die auch schon im Kopf?

Soloway: Nicht ganz. Sie entwickelt sich noch, wir schreiben gerade in L.A. daran. Ich habe auch noch Ideen für weitere Staffeln im Kopf – ich denke mir ständig etwas aus, beim Aufwachen, beim Duschen, beim Autofahren. Es ist fast so, als würde ich die Pfeffermans hören, sie erzählen mir ihre Geschichten.

Wie groß ist der Druck, wenn die erste Staffel so erfolgreich war?

Soloway: Gar nicht so groß. Ich war so mit dem Tagesgeschäft beschäftigt, wir wollten einfach das Beste daraus machen. Wenn man so viel Liebe und Anerkennung bekommt, wenn man all die kreative Freiheit hat – dann ist die wichtigste Frage: Wie nutzt man das am besten aus?
Ich habe letztes Jahr den schwedischen Film „Höhere Gewalt“ gesehen, da wurde ich neidisch und dachte: Warum kann ich nicht so einen Film machen? Und dann fiel mir auf: Ich kann doch machen, was ich will! Also ist die erste Folge der zweiten Staffel eine kleine Hommage an „Höhere Gewalt“ – sie spielt in einem Resort, und es gibt eine Wetterkatastrophe.



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