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TV-Tipp: „Frauenbands in Mexiko – Dieses schöne Scheißleben“


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Mariachi ist bekannt als mexikanische Musikform. Der Begriff bezeichnet aber auch einen sehr männlich gedachten Lebensentwurf, in dem Frauen nur am Rande aufzutauchen haben.

In „Dieses schöne Scheißleben“ begleitet die preisgekrönte Regisseurin Doris Dörrie Mariachi-Frauen, die mit mit großer Leidenschaft zugleich ihr persönliches Glück und einen Ausweg aus der traditionellen mexikanischen Macho-Gesellschaft suchen.

María del Carmen ist eine von ihnen. Vor dem Hintergrund des inzwischen durch den Pixar-Film „Coco“ weltweit bekannten Totenfests „Día de los Muertos“ werden in dem Film die beiden weiblichen Mariachi-Bands „Estrellas de Jalisco“ und „Las Pioneras“ bei ihren Auftritten auf den Straßen von Mexiko-Stadt gezeigt.

Ein Film über die Power der Frauen und die Kraft der Musik, die zwar kulturelle Rahmenbedingungen vorgeben mag, aber jederzeit neu aufgerichtet werden kann.

Frauenbands in Mexiko – Dieses schöne Scheißleben, in der Nacht zu Donnerstag (04. März) 0:15 Uhr, WDR


Kritik „Sing meinen Song“: Gefühligkeit und Freundschaftsschwüre im Finale der achten Staffel

Die Laune der Kandidat*innen ist gut, die Stimmung gleichermaßen sentimental wie ausgelassen: Es gilt schließlich, die achte Staffel der VOX-Show „Sing meinen Song“ zu einem würdigen Ende kommen zu lassen. Pandemiebedingt wurde diesmal nicht an begehrten Langstreckenflug-Urlaubsdestinationen Orten wie Südafrika gedreht, sondern ganz rustikal an der deutschen Ostsee — wenngleich in einem durchaus ansehnlichen Schlossgut. Zu Beginn des Abends der Duette beschwört man noch einmal die entstandenen Freundschaften, zeigt sich gefühlig, gerät ins Schwärmen. „Wir hatten krass viele Freiheiten“, blickt Rapperin Nura auf die Staffel zurück, Eurotrash-Titan DJ BoBo erklärt, eine Träne im Knopfloch parat zu haben und Stefanie Heinzmann…
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