TV-Tipp: „Freddie Mercury — The Untold Story“


von

„Freddie Mercury — The Untold Story“ heißt die im Jahr 2000 erschienene Dokumentation des österreichischen Regisseur-Duos Hannes Rossacher und Rudi Dolezal, die weniger bekannte Aspekte von Freddie Mercurys Leben beleuchten will.

Freddie Mercury als Privatmensch

Im Zentrum der Doku steht die Privatperson Mercury. Dafür sprachen Dolezal und Rossacher unter anderem mit Freunden und Weggefährten des Musikers — und zeigten bis dahin unveröffentlichte Interviews und Studiosessions. „Freddie Mercury — The Untold Story“ wurde 2000 als Teil des Boxsets „Freddie Mercury: Solo“ veröffentlicht und später für die DVD „Lover Of Life, Singer Of Songs“ (erschienen 2006) überarbeitet.

Unter anderem kommen darin Mercurys Mutter Jer Bulsara, sein Langzeitpartner Jim Hutton, seine Ex-Verlobte und langjährige Freundin Mary Austin sowie sein bester Freund Peter Straker zu Wort. Natürlich dürfen auch Beiträge seiner Queen-Bandkollegen Brian May, Roger Taylor und John Deacon nicht fehlen. Laut der Website „ultimatequeen.co.uk“ handelt es sich bei „Freddie Mercury — The Untold Story“ um die erste große Doku, die sich dem Privatleben Mercurys sowie seiner Kindheit in Sansibar widmete.

Enge Zusammenarbeit mit Queen

Dolezal, Rossacher und Queen verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Do&Ro (so das Kürzel der mittlerweile getrennt arbeitenden Produzenten) führten bei etlichen Musikvideos der Band Regie — darunter „One Vision“ (1985), „Friends Will Be Friends“ (1986), „These Are The Days Of Our Lives“ sowie „The Show Must Go On“ (beide 1991). Auch für das Video von Freddie Mercurys Solo-Single „Living On My Own“ (1985) zeichneten sie verantwortlich. Der Sänger soll dem Regie-Duo den Namen „Torpedo Twins“ verpasst haben.

„Freddie Mercury — The Untold Story“ ist am 20.08.2021 ab 21:45 Uhr auf arte zu sehen.