Udo Lindenberg bringt 200 Flüchtlinge zu „Beat-Club“-Jubiläumskonzert mit

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Udo Lindenberg bringt 200 Flüchtlinge zu „Beat-Club“-Jubiläumskonzert mit

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Udo Lindenberg verneigt sich vor dem legendären Beat-Club und bezieht gleichzeitig Stellung zur Flüchtlingskrise: Für die Aufzeichnung zur Jubiläums-Show zum 50-jährigen Bestehen des Musikklassikers bei Radio Bremen gab der Sänger am Donnerstag (17. Dezember) ein Mini-Konzert. Dazu lud er persönlich 200 Flüchtlinge ein, die den Abend mit ihm genießen durften, wie „Bild“ berichtet.

„Komm wir werden jetzt Freunde“

Lindenberg bekannte sich als großer „Beat-Club“Fan, sagte: „Hab ich das erste Mal 1965 geguckt. Fantastische Sendung!“ Der 69-Jährige sang auch seinen neuen Hit „Komm, wir werden jetzt Freunde“, den er für Asylsuchende geschrieben hat. Inspiriert wurde er dafür von Boxerin Susi Kentikian, die selbst Flüchtlingskind war.

Wir brauchen wirklich nicht diese Schwachmaten, die Flüchtlingsheime niederbrennen. Wir haben ’ne tolle bunte Republik in Deutschland. Wir kriegen das hin, is‘ doch klare Sache!

Zusammen mit seinen Betreuern Mustafa (l.) und Dirk (r.) besucht der Flüchtling Aki aus Syrien das
Zusammen mit seinen Betreuern Mustafa (l.) und Dirk (r.) besucht der Flüchtling Aki aus Syrien das „Beat-Club“-Konzert von Udo Lindenberg (Foto: dpa)

„Beat-Club“ feiert Geburtstag mit vielen berühmten Gästen

Nach „Ich schwöre“ spielte Lindenberg insgesamt vier Zugaben, bei „Hinterm Horizont“ sogar mit großem Fan-Chor. Dazu gab es „Johnny Controletti“ und natürlich „Ich mach mein Ding“. Nach 60 Minuten verschwand der Panikrocker von der Bühne.

Die eigentliche Aufzeichnung zum Geburtstag des „Beat-Club“ findet erst am Freitag (18. Dezember) im ‚Pier 2‘ statt, doch da hat der Sänger keine Zeit. Ausgestrahlt wird die Sendung am 26. September im NDR. Moderiert wird die Show von Heinz Strunk gemeinsam mit den früheren Moderatoren Uschi Nerke und Gerd Augustin. Ebenfalls als Gäste geladen: Peter Maffay, Wolfgang Niedecken, Inga Rumpf, Achim Reichel und Annett Louisan.

Ingo Wagner picture alliance / dpa
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