„Über den Wolken“ von Reinhard Mey: Fluffig-leichte Wortungetüme


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Als 2005 das ZDF nach den Jahrhunderthits der Deutschen suchte, landete Meys Chanson auf dem 4. Platz, gleich hinter Beethovens „Ode an die Freude“ – da lässt sich also mit Fug und Recht von nachhaltiger Wirkung sprechen.

Das Lied gehört zu den Songs, deren Titelzeile jeder kennt: „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“.

Das Überwinden von Ängsten und Sorgen, die Sehnsucht nach der „Leichtigkeit des Seins“ schwingt mit, wenn Mey seine Eindrücke auf einem kleinen Flughafen beschreibt und einem Flieger beim Abheben zusieht.

In wohl gesetzten Worten natürlich – sogar ein schwerfälliges Wortungetüm wie „Luftaufsichtsbaracke“ klingt da plötzlich fluffig-leicht.