Urteil: AC/DC-Drummer Phil Rudd kommt um Knast herum – 8 Monate Hausarrest


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Der ehemalige AC/DC-Drummer Phil Rudd ist noch einmal um einen Gefängnisaufenthalt herumgekommen: Nachdem der 61-Jährige wegen Morddrohungen und Drogenbesitzes vor einem neuseeländischen Gericht angeklagt war, fiel am Donnerstag (09. Juli) nun ein mildes Urteil.

Dauerhafte Überwachung und Entziehungskur

Obwohl die Staatsanwalt zuvor 7 Jahre Haft gefordert hatte, entschied der Richter auf Hausarrest für insgesamt acht Monate. Darüber hinaus wurde eine elektronische Überwachung Rudds und eine Entziehungskur angeordnet.

Höchstwahrscheinlich hatte es sich strafmindernd ausgewirkt, dass der Schlagzeuger im April – für viele Prozessbeteiligte überraschend – auf „schuldig“ plädiert hatte. Rudd erklärte, dass er seinem früheren Assistenten mit dem Tod gedroht habe, weil dieser seine Solo-Veröffentlichung verpatzte.

Harte Worte des Richters

Rudds Anwalt hatte einen Freispruch für seinen Mandanten gefordert, was aber aufgrund der mit Indizien belegten Vorwürfe unwahrscheinlich erschien. Der Richter mahnte den Verurteilten mit scharfen Worten, sich an die Auflagen zu halten, andererseits würde er sofort in Haftgewahrsam genommen: „Ich garantiere Ihnen, dass Sie knallhart dort landen werden. ich bin nicht Ihr Schuldirektor und auch nicht ihr Vater. Ich bin Ihr Richter!“ 

Rückkehr zu AC/DC so gut wie ausgeschlossen

Nachdem im vergangenen Jahr bekanntgeworden war, was Rudd zur Last gelegt wird, trennten sich AC/DC von ihrem Drummer und tourten mit neuer Besetzung durch die Welt. Eine Rückkehr nach Rudds Hausarrest ist so gut wie ausgeschlossen.


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