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Verzockt: Robin Thicke geht mit neuem Album „Paula“ baden – nur 530 Platten in der ersten Woche verkauft

Seine Fans empfinden es wohl als Geschmacklosigkeit: Anfang des Jahres gab Robin Thicke überraschend das Aus seiner neunjährigen Ehe mit der Schauspielerin Paula Patton bekannt. Angeblich kursierten Bilder, auf denen der R&B-Sänger mit einigen Frauen recht unverhohlen herumschmuste. Gelegenheit dazu hatte der YouTube-Star genug: In seinen Videos rekeln sich ja des Öfteren halbnackte Damen. Jedenfalls schien Thicke seine Fremdgänge zu bereuen und versuchte daraufhin mit allen medialen Möglichkeiten darauf aufmerksam zu machen, wie leid es ihm täte und dass er seine Angebetete am liebsten sofort zurückgewinnen wollte. Bei Konzerten tropfte ihm schon einmal eine Träne aus dem Knopfloch und jedes Interview war ihm eine weitere Chance, noch einmal für eine Rückkehr in den Status Quo der harmonischen alten Ehezeit zu werben.

Gipfelpunkt dieser rührseligen Comeback-Nummer anderer Art ist nun das soeben erschienene neue Album des „Blurred Lines“-Sängers. Das heißt nämlich schlicht und einfach „Paula“ und enthält Songs mit so unzweideutigen Titeln wie „Get Her Back“, „Still Madly Crazy“, „Love Can Grow Back“ und „Too Little Too Late“.

Außerdem muss der 37-Jährige schlechte Berater in Sachen Selfmarketing haben. Für sein Reue-Video zu dem Song „Get Her Back“ konnte er trotz all der Verzweiflung auf die obligatorischen barbusigen Mädels nicht verzichten, was ihm im Netz (wenig überraschend) den Vorwurf einbrachte, ein Sexist zu sein. Eine Internetfragestunde, die sein Label für ihn bei Twitter eingerichtet hatte (#AskThicke) endete, wie man sich es schon vorher hätte denken können, als PR-Desaster.

Nun bekommt Thicke die Rechnung für seine unglaubwürdigen Grenzgänge zwischen hochnotpeinlichem Liebespathos und freizügiger Inszenierung als Softie-Macho präsentiert: Seine neue LP „Paula“ verkaufte sich in der Erscheinungswoche in Großbritannien nur klägliche 530 Mal. Zum Vergleich sei erwähnt, dass „Blurred Lines“ in der Premierenwoche mehr als 25.000 Mal über die Ladentische und Downloadportale ging. Nicht anders sieht es in den Staaten aus. Dort bereuten 25.000 Menschen, dass sie dem Sänger noch einmal ihr Vertrauen gegeben hatten – gegenüber 177.000, die in der ersten Erscheinungswoche ihr kurzes Vergnügen mit „Blurred Lines“ hatten.

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