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Video: Mariah Carey verpatzt Neujahrs-Auftritt am Times Square: Fremdschäm-Rekord


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Wie jedes Jahr kamen auch zum vergangenen Jahreswechsel wieder unzählige Menschen zum Times Square in New York, um die große Silvesterparty inklusive Ball Drop, Feuerwerk und Superstars zu erleben – doch den Auftritt von Mariah Carey, der das Highlight an diesem besonderen Abend sein sollte, haben sich wahrscheinlich alle Beteiligten anders vorgestellt.

Ihre sechsminütige Show, bei der sie kurz vor Neujahr drei Songs performen sollte, lief ordentlich schief: Weder das Playback noch die Teleprompter sollen funktioniert haben – was darin resultierte, dass Carey auf der Bühne hin- und herlief, während sie immer wieder vergeblich versuchte, den Einstieg in die Songs zu finden.

Mariah Carey auf dem Times Square

Als Entschuldigung rief die Sängerin dem Publikum zu: „Wir hatten keinen Soundcheck für dieses Lied… es fehlt die Gesangsspur, aber so ist es nun einmal. Ich versuche, das hier sportlich zu nehmen.“ Von sportlich ist im Nachhinein allerdings nicht mehr viel zu spüren: Vertraute der Sängerin behaupten, die Show sei absichtlich manipuliert worden, damit die TV-Sender höhere Zuschauerzahlen erzielten.

Manipulation der Produzenten?

Angeblich sei Mariahs Team am Silvesterabend wiederholt mit dem Geschäftsführer von Dick Clark Productions in Kontakt getreten, da die Ohrstöpsel der Sängerin nicht funktioniert haben sollen. Ihnen soll gesagt worden sein, dass die Ohrhörer auf der Bühne auf einer anderen Frequenz laufen werden und dann alles funktioniere; außerdem sei wenige Minuten vor ihrem Auftritt noch ihr Mikrofon ausgetauscht worden, weil laut Technikern die Batterien leer gewesen sein sollen.

Ab diesem Moment sei auch Carey selbst misstrauisch geworden und betrat die Bühne vier Minuten früher als geplant, um sich von der Funktionsfähigkeit der technischen Geräte überzeugen zu können – allerdings sollen weder ihre Ohrhörer, noch der Teleprompter, auf welchem der Text zum Lied angezeigt wird, funktioniert haben. Zu Beginn ihrer kurzen Show zog sich die Sängerin deshalb die Hörer aus dem Ohr, in der Hoffnung, die Musik hören zu können – angeblich war dies jedoch unmöglich.

Careys Team schrieb laut „TMZ“ eine Mail an den Geschäftsführer der Dick Clark Productions mit dem Inhalt: „Das ist Sabotage“. Und was sagt die Produktionsfirma dazu? Laut „TMZ“ äußerten die „Beklagten“, dass der Vorwurf der Sabotage lächerlich sei, da Mariah Carey selbst diejenige gewesen sein soll, welche auf einen Soundcheck verzichten wollte; zudem seien acht Verstärker auf der Bühne platziert gewesen, weshalb Carey die Musik zweifellos hätte hören können.

Als sie gemerkt habe, dass ihre Vorwürfe haltlos seien, habe die Sängerin ihre Geschichte abgeändert und würde nun behaupten, es sei der falsche Song abgespielt worden – dabei habe Careys Team die Tracklist eingereicht.

Noam Galai FilmMagic

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