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VISUALS: Drangsal zwischen Discokugel und Anti-Schlager

Lila Samtvorhänge, funkelnde Discokugel, die Bildqualität wie bei einer alten VHS-Kassette – im Dreamhouse treten junge Bands in kitschig-verträumter Atmosphäre auf. So hat nun auch der in Wien lebende Philip Maria Stoeckenius alias Kaltenkirchen dort seinen Song „Harry Haller“ performt.

Der Sound bewegt sich zwischen Pop, New Wave und Schlager, da ist es musikalisch eigentlich keine Überraschung, dass Drangsal und Mia Morgan bei der Live-Session dabei waren. Drangsal hat erst kürzlich seine Coverversion von Klaus Lages „1000 und 1 Nacht“ veröffentlicht und Mia Morgans eigene Musik ist ebenso zwischen Dark Wave und Anti-Schlager angesiedelt

„Zwei Seelen kämpfen in meiner Brust. Die eine will sich von der anderen trennen.“ Kaltenkirchen bedient sich bei Goethe und Hermann Hesse. Die Hauptfigur Harry Haller aus „Der Steppenwolf“ leidet an der eigenen Zerrissenheit, die in dieser Anti-Schlager-Power-Ballade illustriert wird. Das Debütalbum von Kaltenkirchen soll den Namen „Im Namen der Liebe“ tragen und im Dezember erscheinen.

Am 22. November wird erstmals der International Music Award verliehen. Mehr zum IMA erfahrt ihr hier.


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COMMITMENT: Anthony Parnther über mehr Diversität in Orchestern

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