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Highlight: Nr. 1 auf IMDB: Warum „Die Verurteilten“ zum beliebtesten Film aller Zeiten wurde

Von 9,5 auf 9,1 bei „IMDB“: „Interstellar“ wird von Fans zurechtgerückt

>>> In der Galerie: „Interstellar“ – Bilder von der Europapremiere

„Interstellar“ – der neue Film von Regisseur Christopher Nolan – hat weltweit die Kinosäle gestürmt. Es ist nicht vermessen zu sagen, dass es sich bei dem Sci-Fi-Kracher um den vielleicht am meisten erwarteten Kinofilm in diesem Jahr handelt. Schließlich begeisterte der englische Filmemacher mit seiner „Batman“-Trilogie und „Inception“ gleichermaßen Kritik und Publikum.

Folgerichtig stieg „Interstellar“ in der Online-Filmdatenbank „IMDB“ auch gleich mit einer glänzenden Wertung von 9,5 ein. In diesem Jahr wäre dies ein absoluter Bestwert. Bliebe es dabei, würden Cineasten und Fanboys „Interstellar“ zu einem der beliebtesten Filme aller Zeiten machen.

Aber seit dem Kinostart in der vergangenen Woche fiel die bildgewaltige Weltraumoper in der Gunst der IMDB-User klar ab. Inzwischen wird er mit 9,1 bewertet. Schlüsselt man das Ergebnis näher auf, dann wird klar: Der Film wird durchgängig positiv bewertet, erhält wenige schlechte Noten. Allerdings sind es vor allem junge männliche Kinozuschauer, die „Interstellar“ mit 9 oder sogar 10 bewerten. Weibliche Filmfans, Cineasten und etwas ältere Kinogänger votierten deutlich zurückhaltender.

Das deckt sich ein wenig mit den ersten Ergebnissen an der Kinokasse: Am Wochenende wurde „Interstellar“ von dem animierten 3D-Familienfilm „Big Hero 6“ geschlagen und musste sich mit einem Einspielergebnis von 50 Millionen Dollar mit Platz 2 zufrieden geben.

Ein wenig Ironie schwingt dabei durchaus mit: Wohl kein Film in der letzten Zeit hat in ähnlichen Dimensionen die Bedeutung familiären Zusammenhalts beschworen – und nun wird „Interstellar“ ausgerechnet von einem Familienfilm in die Schranken gewiesen.

>>> In der Galerie: Von „Interstellar“ bis „The Dark Knight“ – die neun Filme von Christopher Nolan im Ranking


Ein Teil Musikgeschichte: Diesen Orten wurden großartige Songs gewidmet

Berlin: Iggy Pop – „The Passenger“ https://www.youtube.com/watch?v=D9srgtTTVwk Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an das Gefühl erinnern, wie es war, in den Siebzigern durch Westberlin zu streifen – Iggy Pop, der dort zu jener Zeit mit David Bowie lebte, Musik machte und sich von einschlägigen „Künstler-Substanzen“ fernzuhalten versuchte, hat sein damaliges Lebensgefühl im Song „The Passenger“ auf dem Album „Lust For Life“ für die Ewigkeit konserviert. Fotografin Esther Friedman, die sieben Jahre ihres Lebens mit dem Künstler teilte, erklärte einst, dass „The Passenger“ durch Pops Fahrten mit der Berliner S-Bahn inspiriert wurde: I am a passenger I stay…
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