Von Hunter zu Hunted: Anna Calvi veröffentlicht Spin-off-Album


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Im April 2018 veröffentlichte Anna Calvi nach fünf Jahren Pause ein neues Album, ihr drittes. „Hunter“ wurde zu einem gefeierten Werk der entfesselten Gitarre. Der Kritiker der Musik-Plattform Pitchfork sprach von „musikalischer Meisterschaft“. Mit ihrer Neudefinition der Rockgitarre ging sie ausgiebig auf Tour, erhielt im letzten November einen International Music Award in der Kategorie Sound und schrieb einen TV-Score für die britische Gang-Serie „Peaky Blinders“.

„Hunted“ am 6. März

Als Seitenprojekt hat sie die Songs von „Hunter“ noch einmal neu bearbeitet. Nach einem ähnlichen Prinzip wie es ihre Kollegin Annie Clark alias St. Vincent bei ihrer Sonderedition „MassEducation“ angewandt hat, auf der Basis des 2017er-Albums „Masseduction“. Anna Calvi spielte ihre Variationen zusammen mit Courtney Barnett, Joe Talbot von den Idles, Charlotte Gainsbourg und Julia Holter ein. Ihre sieben „Remix“-Versionen lassen den Gästen viel Raum, mal rau und experimentell (Joe Talbot, dann wiederum poetischer Geistersound, da mit Gainsbourg). Das Spin-Off-Album „Hunted“ erscheint am 6. März.

Bereits in der kommenden Woche beginnt in Großbritannien die „Independent Venue Week“ (27.01. bis 02.02), eine konzertierte Aktion für kleinere, unabhängige Clubs. Diese stehen, wie in anderen Ländern auch, unter starkem wirtschaftlichem Druck. Anna Calvi engagiert sich für die gefährdeten Spielorte als offizielle Botschafterin der Aktion.

„Wo bitte ist der Unterschied von der Gitarrenmusik zu geförderten Künsten wie Ballett oder zur Oper?, sagt Calvi zu Beginn der Liveclub-Kampagne. „Gerade Newcomer-Gigs von 150 Leuten sind oft genug der Beginn einer großen Karriere. Für mich war essentiell diese kleineren Spielstätten intensiv zu beackern, um genau die Künstlerin zu werden, die ich heute bin!“


Florence And The Machine

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