Highlight: Liebeserklärung an „American Beauty“

Vorwürfe wegen sexueller Belästigung: Kevin Spacey möchte eine Therapie machen

Als erster hatte der heute 46-Jährige Schauspieler Anthony Rapp („Star Trek: Discovery“) Kevin Spacey beschuldigt, ihn auf einer Party sexuell bedrängt zu haben. Inzwischen sind eine ganze Reihe Männer mit ähnlichen Erfahrungen an die Öffentlichkeit gegangen. Nun hat Spacey angekündigt eine Therapie zu machen.

Nach einer öffentlichen Entschuldigung auf Facebook und Twitter dafür, dass er 1986 möglicherweise den damals minderjährigen Rapp sexuell missbraucht hatte, zieht Kevin Spacey also Konsequenzen: „Kevin Spacey nimmt sich die nötige Zeit für eine Analyse und Behandlung“, sagte ein Sprecher des Schauspielers dem „Hollywood Reporter“.

Mehrere Opfer von Kevin Spacey meldeten sich

Rapp ist nicht das einzige Opfer des Oscar-Preisträgers, dass sich zu Wort gemeldet hat. Auch Theater-Schauspieler Roberto Cavazos, Barkeeper Daniel Beal und Regisseur Tony Montana geben an, vom Schauspieler sexuell belästigt worden zu sein.

Derweil haben die Aussagen der Opfer für Kevin Spacey auch berufliche Folgen. Zunächst hatte der Streaming-Dienst Netflix angekündigt, dass „House Of Cards“ nach der sechsten Staffel eingestellt werden wird. Nun teilte der Streaming-Dienst mit, dass auch die Dreharbeiten zu dieser Staffel bis auf Weiteres ruhen.

Nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe beging Spacey sein Coming-out. Der US-Schauspieler ist einer von mehreren Hollywoodstars, die sich im Zuge des Weinstein-Skandals mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung und des Missbrauchs konfrontiert sehen.

„Er ist groß, oder?“: Kevin Spacey wird weiterer sexueller Missbrauchs-Handlungen bezichtigt


Schon
Tickets?

Zwei Frauen verklagen James Franco wegen sexueller Ausbeutung

Die Klage wurde am Donnerstag im Los Angeles County Superior Court eingereicht, wie die New York Times berichtet. Die Klägerinnen, Sara Tither-Kaplan und Toni Gaal, sagen, dass James Franco und seine Partner ein „weit verbreitetes unangemessenes und sexuell aufgeladenes Verhalten gegenüber weiblichen Schülern an den Tag legten und ihre Macht als Lehrer und Arbeitgeber ausnutzten“. In der Klage werden Franco, sein Geschäftspartner und ihre Produktionsfirma „Rabbit Bandini“ genannt. Franco eröffnete 2014 eine Film- und Schauspielschule namens Studio 4. Tither Kaplan und Gall besuchten beide die Schule in Los Angeles und nahmen am Masterprogramm teil, darunter ein Kurs über Sexfilmaufnahmen. Die Klage…
Weiterlesen
Zur Startseite