Spezial-Abo

Wegen „Tyrann“ Trump: Robert De Niro schreibt Dankesbrief an Meryl Streep


von

Nachdem Schauspielerin Meryl Streep bei der Golden-Globes-Verleihung vergangenen Sonntag in ihrer Dankesrede ihren Gefühlen über die aktuelle politische Situation Amerikas Luft machte, erfährt sie weltweit viel Zuspruch von Fans, aber auch von Kollegen und Bewunderern. Auf Twitter erntete sie jedoch auch einige Kritik, und auch Donald Trump gefiel ihre Rede natürlich so gar nicht: Er musste daraufhin erst einmal einen beleidigenden Post verfassen.

Genug ist genug

Meryl Streep Golden Globes Lebenswerk
Meryl Streep mit einem weiteren Preis für ihr großes Lebenswerk

Streeps Schauspielkollege Robert De Niro, mit dem sie unter anderem 1984 in „Der Liebe verfallen“ ein Paar mimte, schrieb im „People Magazine“ nun einen dankbaren Brief an die US-Amerikanerin:

„Meryl –

Was Du gesagt hast, war toll. Es musste gesagt werden, und Du hast es wunderbar ausgedrückt. Ich respektiere Dich sehr für das, was du getan hast, während die Welt Deine Erfolge feierte. Ich teile Deine Gedanken über falsche Fünfziger und Tyrannen. Genug ist genug. Du, mit Deiner Eleganz und Intelligenz, hast eine kraftvolle Stimme – eine, die andere dazu ermutigt, den Mund aufzumachen, damit man ihre Stimme ebenfalls hört. Es ist so wichtig, dass wir ALLE den Mund aufmachen.

Wir lieben Dich.

Bob“

„Ein mieser Abzocker“

De Niro selbst ist bekanntermaßen ebenfalls kein großer Fan des baldigen US-Präsidenten: Im letzten Jahr sagte er in einem Video, er wolle Trump ins Gesicht schlagen, denn dieser sei ein „falscher Fünfziger“ und ein „mieser Abzocker“, und außerdem „zum Himmel schreiend dumm“.


An dieser Stelle findest du Inhalte von Rolling Stone

Um mit Inhalten von Rolling Stone zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Rolling Stone aktivieren

Handout Getty Images

Neil Young prophezeit dem „armen Führer“ Donald Trump Ende seiner Amtszeit

Am Samstag (6.Juni) veröffentlichte Neil Young auf seiner Website „Neil Young Archives Times-Contrarian“ einen Brief, in dem er sich für die „Black Lives Matter“-Bewegung und deutlich gegen US-Präsident Donald Trump aussprach. In Zeiten von Corona, rassistischer Morde und Proteste gegen Polizeigewalt und Intoleranz erklärte der ehemalige Young seinen Fans, dass er den Wandel nun spüren würde. Einer für Alle und Alle für Einen „Auch wenn es noch viel schlimmer werden könnte, mit der Pandemie, denke ich, dass wir alle zusammen lernen können. Manche von uns werden krank werden, vor allem diejenigen, die protestiert haben, deren Familien, diejenigen unter uns, die…
Weiterlesen
Zur Startseite