Spezial-Abo

Podcast Freiwillige Filmkontrolle

DEVS: Alex Garlands brillante Sci-Fi-Serie – sponsored by MagentaTV

Aktuelle Folge jetzt anhören


Whitney Houston: als Hologramm im März in Berlin


von

Ehrerbietung oder Leichenfledderei? Acht Jahre nach ihrem Tod soll Whitney Houston wieder auf die Bühne zurückkehren – als Hologramm. Am 25. Februar startet in England die geplante Tour, die zunächst durch Europa stattfindet, bis dann auch Termine für die USA feststehen. Aufnahmen der Sängerin werden dabei auf eine kaum sichtbare durchsichtige Fläche projiziert und von einer Band und Background-Tänzern begleitet. Bei der Show werden Hits wie „I Will Always Love You“, „How Will I Know“ und „Saving All My Love For You“, aber auch Raritäten wie ihr Cover von Steve Winwoods „Higher Love“ gespielt.

„Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dafür“, so Pat Houston, ihre Stiefschwester, ehemalige Managerin und Produzentin der Tour. Die aufwändige Projektion wird mit Hilfe von BASE Hologram umgesetzt. „Wir haben das Hologramm auf die gleiche Weise erstellt wie es auch bei Carrie Fisher in „Star Wars: Rogue One“ gemacht wurde“, erklärt Marty Tudor, CEO der Firma. „Es ist ein langer, umständlicher, großer und komplizierter Prozess. Aber ich denke es funktioniert“. Das Unternehmen hatte zuletzt mit Hologrammen die verstorbenen Roy Orbison und Maria Callas „wiederbelebt“.

Rezensenten zeigen sich in ersten Berichte von der neuen Hologramm-Technik begeistert und schreiben von einer Whitney Houston, die quasi wieder zum Leben erwacht. Die „An Evening With Whitney“-Tour startet in Sheffield und kommt am 20. März nach Berlin in den Admiralspalast.

 


Whitney Houston: Der einsame Tod der Pop-Ikone

In einer sogar für Soul-Sänger*innen frappierenden Häufigkeit sang Whitney Houston von der Liebe – und zwar selten von der platonischen oder altruistischen. Schon am Anfang ihrer Karriere hießen ihre Lieder „You Give Good Love“, „I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me)“ und „The Greatest Love Of All“. Das Fordernde in der Liebe entsprach dem verschwenderischen Umgang mit ihrem Gesangstalent, das von betörender Natürlichkeit war und vielleicht zu spektakulär durch die Oktaven getrieben wurde, statt in Balladen ruhig zu glühen. Am 9. August 1963 wurde Whitney in Newark, New Jersey als Tochter von Cissy Houston geboren. Dionne Warwick war ihre Cousine,…
Weiterlesen
Zur Startseite