Album der Woche

Willanders Wochentipp: Bon Jovi – „Burning Bridges“

Bevor sich Jon Bon Jovi der Politik zuwendet, möglicherweise sogar endgültig, im derzeitigen US-Wahlkampf Hillary Clinton von der Demokatrischen Partei unterstützt oder künftig gar als Gouverneur nach New Jersey geht, schuldete seine Band der Plattenfirma Universal noch ein letztes Album.

Bon_Jovi_Burning_Bridges_album_coverDieses liegt nun in Form von „Burning Bridges“ vor, das in denkbar schlichter Verpackung, ohne Booklet, Songtexte oder Bilder, daherkommt. Statt musikalischer Überraschungen enthält das Studiowerk Songs, die dem großen Hit „It’s My Life“ ähneln.

Dennoch unterhaltsam und ebenso amüsant wie die Songtitel, ist die Platte für Fans des Musikers ohnehin zu empfehlen. Obendrein enthält „Burning Bridges“ in Form des Titeltracks eine böse Abrechnung mit Universal, dessen Schrummelgitarre und Geklatsche die Atmosphäre von Straßenmusik in der Fußgängerzone bestens einfängt.

Sehen Sie hier die Besprechung von Arne Willander im aktuellen Wochentipp:


„Livin' on a Prayer“: So wenig (oder viel?) verdient der Songwriter des Bon-Jovi-Hits durch Spotify

Eine echte Größe unter den Rock-Komponisten hat eine interessante Mitteilung bekannt gegeben: Mit den 500 Millionen Streams des Songs „Livin' on a Prayer“ auf Spotify und Pandora hat dessen Co-Komponist Desmond Child für das Jahr 2019 insgesamt 6.000 US-Dollar eingenommen. Child, bürgerlich John Charles Barrett, hatte den Song gemeinsam mit Jon Bon Jovi und Richie Sambora geschrieben. Die 1986 von Bon Jovi auf dem Album „Slippery When Wet“ veröffentlichte Single gilt als einer der populärsten Rocksongs überhaupt. „Die Anzahl der Streams für das letzte Jahr entspricht etwa derjenigen heutiger Hits“, sagte Child bei „Talk is Jericho“. „Dafür bekam ich nun 6000 Dollar“.…
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