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“Wir haben eine Menge Geld verloren!”: Björks Plattenfirma klagt über den Leak-Albtraum

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“Wir haben eine Menge Geld verloren!”: Björks Plattenfirma klagt über den Leak-Albtraum

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Nachdem Björks neues Album “Vulnicura” bereits zwei Monate vor dem geplanten Veröffentlichungstermin im Netz zu finden war, reagierte ihre Plattenfirma – ganz ähnlich wie bei Madonna und ihrer geleakten LP “Rebel Heart” -, indem die neuen Songs postwendend auf legale Art und Weise digital verfügbar gemacht wurden.

In einem Interview mit “Billboard” spricht Derek Birkett, der Gründer von Björks Label One Little Indian, zum ersten Mal über die für alle Seiten dramatische Situation. So habe die isländische Sängerin allerhand enge Freunde in der Musikindustrie – wie Arcade Fire und Scott Rodger (Manager von Paul McCartney) – um Rat gefragt, bis sie sich entschied, das Material über iTunes zu verkaufen.

Birkett: “Björk wollte unbedingt, dass die die Songs als komplettes Album auf den Markt kommen. Um eine lange Geschichte abzukürzen: Sie traf ganz einfach die künstlerische Entscheidung, das sofort und ohne Umwege zu machen. Sie ist sehr glücklich mit der Entscheidung.”

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Wie Birkett ebenfalls andeutet, wären viele Unterhändler erst einmal enttäuscht gewesen, denn sie fürchten nun, dass ihnen aufgrund des digitalen Schnellschusses eine Menge Geld verloren geht. In Deutschland habe Rough Trade bereits die Geschäftsbeziehung mit Björk aufgegeben. Auch Amazon habe Widerstand geleistet, weil man seinen Kunden zu jeder verkauften CD auch einen Download versprochen hatte.

“Im Grunde habe ich die fertige Musik an iTunes weitergereicht, weil ich panisch geworden bin. Alle bereits gemachten Deals drohten nach der illegalen Veröffentlichung zu scheitern und es drohten uns deswegen hohe finanzielle Verluste”, fuhr der Label-Chef fort. “Erst im Nachhinein habe ich die Probleme erkannt, die dadurch entstanden, dass wir iTunes die Exklusivrechte für den Verkauf des Albums verschafft haben. Wir konnten uns aber inzwischen mit Amazon einigen.”

Björk plane nicht, so Birkett, ähnlich wie Madonna nach dem Leak ihres Albums, rechtliche Schritte gegen die Hacker einzuleiten.

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