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Corona-Song „Wuhan Flu“ aus „Borat 2“ könnte Oscar gewinnen


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Die Oscars sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie zwar auf den 25. April 2021 verschoben worden – dennoch hat die Academy bereits ihre Shortlists für neun Kategorien veröffentlicht.

Bei den „Shortlists“ handelt es sich um Listen der engsten Auswahl der jeweiligen Kategorie, die von der Academy ausgewählt werden. Die komplette Liste der Nominierungen wird am 15. März 2021 enthüllt und öffentlich bekannt gegeben.

Doch schon jetzt haben die Shortlists einige Überraschungen hervorgebracht: So findet sich in der Kategorie „Bester Song“ unter anderem das sarkastische Coronavirus-Stück „Wuhan Flu“ aus „Borat Anschluss Moviefilm“ – dem zweiten Teil der kultisch verehrten Mockumentary „Borat“ mit Komiker Sacha Baron Cohen.

Starke Konkurrenz

Wie genau und warum es „Wuhan Flu“ auf die Liste der besten Filmsongs des Jahres geschafft hat, ist unklar. Eine weitere Überraschung ist die Auflistung des Liedes „Husavik (My Hometown)“ aus der Grand-Prix-Parodie „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ mit Will Ferrell und Rachel McAdams. Die beiden Songs konkurrieren dieses Jahr unter anderem mit „Turntables“ von Janelle Monáe aus dem Film „All In: The Fight for Democracy“, „See What You’ve Done“ von Mary J. Blige aus „Belly of the Beast“ und „Fight For You“ von H.E.R. aus „Judas and the Black Messiah“.

Zu den Komponisten des Jahres zählen Trent Reznor und Atticus Ross, die für zwei Werke aus der Kategorie „Beste Originalmusik“ auf der Shortlist stehen. Dazu gehört einmal ihre gemeinsame Arbeit an dem Pixar-Animationsfilm „Soul“ und die Kompositionen für David Finchers jüngstes Filmprojekt „Mank“.

Weitere Vertreter auf der Liste sind unter anderem Lolita Ritmanis für „Blizzard of Souls“, Terence Blanchard für „Da 5 Bloods“, Ludwig Göransson für „Tenet“, Alexandre Desplat für „The Midnight Sky“ und Benjamin Wallfisch für „Der Unsichtbare“.

Die anderen Kategorien, für die nun von der Academy Shortlists erstellt wurden, sind „Bester Dokumentarfilm“, „Bester dokumentarischer Kurzfilm“, „Bester internationaler Spielfilm“, „Bestes Make-up und Hairstyling“, „Bester animierter Kurzfilm“, „Bestes Make-up und Hairstyling“ sowie „Beste visuelle Effekte“.


Oscar-Kritik: was Top war – und was Flop

„Nomadland“ von Chloé Zhao heißt der große Gewinner der diesjährigen Oscars: Auszeichnungen für den „besten Film“, die „beste Regie“ und die „beste Hauptdarstellerin“. Es war eine schräge Veranstaltung. Aufgrund der Covid-Pandemie fand die Verleihung in einer U-Bahn-Station in Los Angeles statt; es gab keinen durch die gesamte Zeremonie führenden Moderatoren; die Publikumsanzahl war beschränkt; viele Nominierte durften nur per Video zugeschaltet werden. Unsere Kritik: Oscars 2021: https://freiwillige-filmkontrolle.podigee.io/85-oscars-2021 FFK-Weiterhören: Feuerball Das Schweigen der Lämmer Oscars 2021: Blick auf die Favoriten Der Prinz aus Zamunda 2 1981, Indy, Snake, Sly Wonder Woman 1984 Die Musik David Bowies Wir Kinder vom Bahnhof Zoo…
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