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Das steckt hinter der Oscar-Verschiebung wegen Corona


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Die Vergabe der Oscars 2021 wird wegen der starken Verbreitung des neuartigen Coronavirus in den Frühling verschoben. Statt wie geplant am 28. Februar werden die Academy Awards dann am 25. April 2021 überreicht.

Was ist der Grund für diese bereits zuvor von Insidern angedeutete Entscheidung? Den Studios und Kreativen soll so mehr Zeit gegeben werden, während der Corona-Zeit zahlreiche geplante oder bereits angelaufene, aber nicht vollendete Projekte zu beenden.

Konkret heißt das, ein Film muss nicht mehr vor dem 31. Dezember dieses Jahres ins Kino kommen, um bei der Academy berücksichtigt zu werden. Die Deadline wird stattdessen bis zum 28. Februar 2021 verlängert.

Die Verantwortlichen sprechen in einem Statement von mehr „Flexibilität“ für die Filmemacher und wollen so ausschließen, dass sie für etwas bestraft würden, für das sie nichts können. Viele Filmdrehs wurden in diesem Jahr unterbrochen oder zunächst abgesagt, nachdem sich das neuartige Coronavirus ab März global immer weiter ausbreitete. Aufgrund der geschlossenen Kinos stoppten die Studios auch viele Kinostarts.


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Academy weicht Streaming-Regel auf

Eine durchaus umstrittene Entscheidung kommt auch noch hinzu: Die Academy  wird nach eigenen Angaben bei der kommenden Preisverleihung auch Filme in die Auswahl nehmen, die nie im Kino zu sehen waren, sondern ausschließlich im Stream angeboten wurden, etwa bei Netflix oder Amazon.

Bislang galt die Regel, dass ein Film für eine Nominierung mindestens sieben Tage auf einer Leinwand in Los Angeles zu sehen sein muss. Streaming-Gigant Netflix kaufte deshalb eigens einen Filmpalast in der Metropole, um den Standards gerecht zu werden.

Alles hängt von der Corona-Entwicklung ab

Offen bleibt nun aber, ob der Oscar-Zeitplan auch wirklich zu halten ist. Brancheninsider spekulierten schon im Mai, dass die Academy Awards wohl erst im Sommer, vielleicht auch erst im Herbst stattfinden könnten, um ein gerechtes Nominierungsumfeld haben zu können.



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