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Xavier Naidoo kündigt Konzerte an – und wird im Netz ausgelacht

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Xavier Naidoo kündigt Konzerte an – und wird im Netz ausgelacht

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Eigentlich sollte es ruhiger zugehen um Xavier Naidoo, der für November acht Konzerte in Deutschland angekündigt hat. Die Veranstaltungsseiten auf Facebook aber nutzen die Leute vor allem, um sich über den umstrittenen Soulsänger lustig zu machen.

Feste und Events in Hamburg etwa wird von hämischen Kommentaren geflutet. Da Naidoo ein Fan von Verschwörungstheorien ist, daran glaubt, dass Amerika Deutschland überwache, und er auch schon mal bei den so genannten „Reichsbürgern“ rumhing, nehmen viele User Bezug auf das rege Fantasieleben des Mannheimers.

„Spielen Sie Ihren Smash-Hit ‚Don’t know much about history‘?“, fragt einer. „Wird Erich von Däniken den Zeremonienmeister geben?“ ein anderer, in Anlehnung an den UFO-gläubigen Bestseller-Autoren.

Der Alu-Hut

Auch auf der Facebook-Seite für den Gig in Leipzig geht es um alles Mögliche, das wenig mit der Musik Naidoos zu tun hat. „Wurde der Xaver (sic!) bereits in Leipzig gesichtet? So vong (sic!) Aluhutfaktor her!“ erkundigt sich ein Kommentator, der den Interpreten zum Aluhut-Träger erklärt. So werden Leute dargestellt, die in Paranoia vor staatlicher Überwachung leben.

Ernste Kritiker

Unter die Spötter mischen sich auch ernste Kritiker, die sich Sorgen um die derzeitige Stimmung im Land machen. Am heutigen Donnerstag (20. Oktober) ist in Bayern ein Polizist den Schussverletzungen erlegen, die ein so genannter „Reichsbürger“ dem Beamten zugefügt hatte. Die „Reichsbürger“ lehnen den deutschen Staat und die Demokratie im Allgemeinen ab. Nach deren Auffassung bestehe das Deutsche Reich fort – nur eben nicht als BRD.

Wegen seiner politischen Ansichten wird Xavier Naidoo seit längerem kritisiert. Eine Nominierung als Vertreter Deutschlands beim diesjährigen Eurovision Song Contest wurde wieder zurückgezogen, weil es Proteste gegen den Sänger hagelte, der sich in einem Interview einst als „Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe“ bezeichnete – was immer er damit zum Ausdruck bringen wollte.

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